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Mit Volldampf zur Kohle

Aplerbeck Bei den aktuellen Tiefbauarbeiten an der Köln-Berliner Straße gab es eine spannende Entdeckung: Ein bisher völlig unbekannter Schacht aus alten Bergbauzeiten.

31.10.2007

Bisher blieb der Öffentlichkeit weitgehend verborgen, was durch Zufall ans Tageslicht kam. Ausgehend von der Entdeckung im Ortskern stellt Heinz-Ludwig Bücking vom Förderverein Bauhistorischer Stätten Ruhrrevier nun beim Aplerbecker Geschichtsverein mehrere Zechen im Dortmunder Süden vor. Am Montag (5.11.) findet der öffentliche Foto-Vortag "Die Südrand-Zechen" statt.

Damit beleuchtet der Geschichtsverein ein Thema, das früher für die Orte eine riesige Bedeutung hatte: Die Kohlezechen. Beim Vortrag gibt es unter anderem Geschichten und Bilder von der Zeche Margarethe in Sölde, der Zeche Schürbank, die seit 1786 in Aplerbeck betrieben wurde, und der Zeche Freie Vogel und Unverhofft in Schüren, die 1874 mit 487 Metern den tiefsten Schacht im Ruhrrevier besaß. Alle Betriebe waren bis zu ihrer Stilllegung während der Weltwirtschaftskrise in den 20er Jahren große Industriebetriebe mit für die damalige Zeit hochmoderner Technik. Heinz-Ludwig Bücking zeigt dazu zahlreiche Fotos aus der Arbeitswelt der Bergleute. Auch auf den frühesten urkundlichen Nachweis eines Bergmanns im Ruhrgebiet geht er ein: Ein gewisser Konrad aus Schüren arbeitete schon 1296 unter Tage. Wer selbst noch Relikte aus der Zeit der Zechen besitzt, kann diese gern zum Vortrag mitbringen.

Vortrag "Die Südrand-Zechen" am Montag (5.11.) um 19.30 Uhr im Lokal "Fröhliche Morgensonne", Abteistraße 29. Eintritt frei.

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