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Mit den Falschen gesprochen?

DORTMUND Die Stadt lässt keinen Zweifel an ihrer Abbruch-Absicht für die alte Hotelfachschule (Wihoga) und das ehemalige Hotel-/Restaurant Rombergpark. Doch auch die Kritik ebbt nicht ab.

16.08.2007
Mit den Falschen gesprochen?

<p>Sie fällt nach der Sommersaison: Anstelle der alten Wihoga soll das Gelände kleinteilig neu genutzt werden. RN-Archiv Menne</p>

Wie berichtet, soll der Gebäude-Komplex am nördlichen Ende des Parks nach der Sommersaison fallen. Ein Bebauungsplan für das gut vier Hektar große Gelände, das auch den ehemaligen städtischen Betriebshof, Gutshof Brünninghausen umfasst, ist bereits in Arbeit.

Weiterhin ist für eine Neunutzung des hoch attraktiven Grundstücks an Betriebe aus der Gesundheitsbranche gedacht, aber inzwischen gibt es einen Paradigmenwechsel. Nicht mehr der Großinvestor steht im Blickwinkel der Wirtschaftsförderer, sondern "zwei, drei mittelständige Unternehmen, die sagen, wir können zusammen einen Kubus füllen", so Thomas Ellerkamp, stellvertretender Chef der Wirtschaftsförderung und Leiter des dortmund-project. "Wir sind mit der Branche eng im Gespräch."

Keine Kontakte

Dies wiederum bezweifelt Klaus Kraft, einer der Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Kraft, die mit Sanitätshaus, Reha- und Orthopädie-Technik rund 130 Mitarbeiter beschäftigt sowie im 1989 gegründeten medizinischen Leistungs- und Rehabilitationszentrum Orthomed weitere 70. Hier ist der 55-Jährige alleiniger Geschäftsführer. Mit ihm habe niemand von der Wirtschaftsförderung Kontakt aufgenommen, wundert er sich. So viele örtliche Anbieter aus der Gesundheitsbranche gebe es ja nun mal nicht. Ideen hätte der Unternehmer scheinbar viele: Von der ambulanten Reha im Park bis zum ambulanten Operieren. "Es gab da schon verschiedene Modelle mit den unterschiedlichsten Ärzten."

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