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Mit der Natur im Bunde

Keine Angst: Den Umweltamts-Mitarbeitern wird die Arbeit nicht ausgehen. Dafür sorgt schon die EU.

17.12.2007

Mit der Natur im Bunde

<p>Das Thema Geothermie, die Energie aus den Tiefen der Erde, will das Umweltamt im nächsten Jahr zum Schwerpunkt machen. 190 Anlagen gibt es bereits in Dortmund. dpa</p>

Denn die beschert den Experten an der Katharinenstraße mit immer neuen Verordnungen immer mehr Arbeit.

Zu den Arbeiten an einem Luftreinhalteplan und dem vom Rat beschlossenen Masterplan Luft ist nun der Lärmschutz ein neues Pflichtthema. In diesem Jahr hat man bereits die wichtigsten Vorarbeiten für die Erstellung von Lärmkarten geleistet, die stadtweit zeigen sollen, wo es womöglich zu laut zugeht.

Noch immer sind nicht alle Daten komplett, bedauerte Umweltamtsleiter Dr. Wilhelm Grote (Foto) bei der Jahrespressekonferenz seines Amtes. Unter anderem fehlten noch Zahlen von der Bahn, die an mehr als 30 Stellen in der Stadt den Lärm an den Gleisen messen lässt.

Im kommenden Jahr sollen dann die von der EU geforderten Lärm-Aktionspläne für all die Bereiche erarbeitet werden, an denen es definitiv zu laut ist. Ob und wie Gegenmaßnahmen umsetzbar oder gar finanzierbar sind, ist allerdings noch völlig offen.

Klimaschutz

Eine immer größere Rolle in der Arbeit des Umweltamtes spielt der Klimaschutz. Viele sind auch ohne gesetzliche Auflagen bereit, etwa in Energiesanierung oder Umwelttechnik an ihrem Haus zu investieren, freut sich Grote über die große Resonanz auf das Beratungsangebot der Stadt. 2008 will man dabei das Thema Geothermie - also Energie aus den Tiefen der Erde - zum Schwerpunkt machen. "Inzwischen gibt es dafür schon 190 Anlagen in Dortmund. Allein in diesem Jahr sind etwa 40 dazu gekommen", bilanziert der stellvertretende Umweltamtsleiter Dr. Rainer Mackenbach.

Klassisches Thema

Ein schon klassisches Thema der Umweltexperten ist die Landschaftspflege. "In diesem Jahr standen uns für Maßnahmen 250 000 Euro zusätzlich zur Verfügung", berichtet Grote. Die wurden u. a. für Naturschutz-Maßnahmen in Deusen, Lanstrop oder Hombruch verwendet. Besonders gute Erfahrungen hat man dabei mit einem Projekt zur Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen gemacht, die das Naturschutzgebiet Im Siesack in Mengede kräftig "aufgeräumt" haben. "Das hatte hohe Qualität", lobt Grote das Ergebnis.

Nicht zuletzt ist das Umweltamt an wichtigen Großprojekten wie der Phoenix-Entwicklung, der Revitalisierung der Westfalenhütte oder dem Emscher-Umbau beteiligt. Und es ist ein wichtiger Ansprechpartner für die Bürger. "Allein bis September hatten wir mehr als 45 000 Bürger-Kontakte, die meisten davon telefonisch", bilanziert Grote. Die häufigsten Fragen gab es dabei zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, zum Baumschutz und rund ums Thema Lärm - womit wir wieder bei den Lärm-Aktionsplänen wären.

Oliver Volmerich

www.dortmund.de/umweltamt

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