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Mit der Sonne Gas geben

27.08.2007

"100 Prozent Energieversorgung mit erneuerbaren Energien ist möglich", zitiert Christine Elias, Mitglied des Arbeitskreises "Erneuerbare Energien" im Dortmunder Agenda-21-Prozess, eine Kernaussage des Zusammenschlusses. "25 bis 30 % des Strombedarfs kann durch Windenergie gedeckt werden, wenn Standorte Off-Shore und im Binnenland genutzt und bestehende Anlagen durch größere ersetzt werden", konkretisiert Arbeitskreis-Mitglied Jochen Bals die Zielvorgabe. Weitere 25 bis 30 % seien mit Photovoltaik zu erzielen, der Rest durch andere Energieträger wie Biomasse sowie Energieeinsparung.

Beim Solarmarkt haben Solarinitiativen am Samstag gezeigt, wie dieses Ziel erreicht werden kann oder wenigstens näher rückt.

"Mit Sonne bis zu 50% Heizkosten sparen". Dieses Versprechen in roten Lettern lockt viele Besucher an den Stand des Installationsbetriebes Ralf Brüser, der mit Hans-Joachim Kuls, Vertreter für solare Heizsysteme, Pelletsanlage und Solar-Heizkessel demonstriert.

"17 000 bis 20 000 Euro kostet ein solares Heizsystem mit Kollektoren, Kessel, Zubehör und Installation", rechnet Brüser vor. Eine Investition, die zu erwartende Ölpreissteigerungen schnell rentabel mache. Ebenso wie die etwa 10 000 Euro teure Pelletsanlage.

Stefano Bevilacqua, Installateur- und Heizungsbauermeister sowie Solarteur der Firma il Soreli, nennt Südausrichtung des Daches sowie eine Neigung von 35° bei thermischer Anlage und 45° bei Photovoltaik als zwingende Voraussetzungen für eine effiziente Sonnenenergienutzung.

Nebenan wirbt Ansgar Bek, Geschäftsführer der solarplus GmbH, für Investitionen in großflächige Solaranlagen auf kommunalen Dächern. "Zunehmendes Interesse, vor Ort sinnvoll ökologisch zu handeln und sicher zu investieren", nennt Bek als Gründe für die große Resonanz auf die Solarkraftwerke seiner Gesellschaft auf kommunalen Dächern.

Ein Blickfang ist auch das Solarmobil, mit dem Arnold Bock, 2. Vorsitzender der Initiative Solarmobil, seit zwölf Jahren umweltfreundlich durch die Stadt fährt. het

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