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Nach Enthauptungen Warnung an alle Kaninchenhalter

16.01.2008

Nach den bestialischen Köpfungen zweier Kaninchen im Stadtteil Wambel (RN berichteten) und vier ähnlichen Fällen in der Nachbarstadt Witten warnt Britta Haselhoff, Vorsitzende des Vereins Kaninchenschutz: "Wir raten allen Tierfreunden, ihre Ställe zu sichern. Am besten sollten die Tiere nachts ins Haus geholt werden, bis die Täter gefasst sind", sagte die 35-jährige Dortmunderin gestern.

Unbekannte Täter hatten in der Nacht zu Sonntag in Wambel die beiden Zwergkaninchen "Knuffi" und "Knuffinchen" enthauptet und deren Köpfe gestohlen. Genau das hatten unbekannte Täter seit September in Witten viermal getan. "Jedesmal wurden die Köpfe von zwei Tieren abgeschnitten und gestohlen. Zudem wurde hier ihr gesamtes Blut mitgenommen", sagt Volker Schütte, Sprecher der zuständigen Polizei in Bochum. Die Ermittler würden nun mit den Kollegen aus Dortmund Zusammenhänge prüfen. Die Polizei prüft auch, ob die bestialischen Taten auf das Konto von Satanisten gehen. Gerhard Kracht, Sektenbeauftragter der Evangelischen Kirche in Dortmund: "Ich halte das eher für unwahrscheinlich, ausschließen kann man das allerdings nicht."

Erst im November hatten unbekannte Täter in Wickede ein trächtiges Rind auf einer Weide geköpft. Auch in diesem Fall ließen die Unbekannten den Kopf mitgehen. Die Besitzerin äußerte den konkreten Verdacht, der mit satanistischen Riten zusammenhing. Die Polizei konnte jedoch keinen Tatverdächtigen ermitteln. weg

Die Polizei sucht dringend Zeugen: Hinweise an die Kripo unter Tel. 1 32 31 21.

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