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Nachbar geschockt: Mordopfer galt als "lieber Kerl"

30.08.2007

Rätsel gibt der Mord an einem 59-jährigen Italiener auf. Warum kehrte der Angestellte eines Wettbüros an der Schützenstraße 26 Mittwochabend aus seinem Feierabend an den Arbeitsplatz zurück? Wer hat ihn angerufen und dorthin bestellt? War es sein späterer Mörder? Aus welchem Grund musste er sterben? Fragen über Fragen, zu denen die Staatsanwaltschaft keine Auskunft geben will. "Aus ermittlungstaktischen Gründen kann ich nichts Näheres sagen", erklärt die ermittelnde Staatsanwältin Barbara Cuntze.

Nur so viel steht fest: Gegen 22 Uhr konnte der durch mehrere Messerstiche schwer verletzte 59-Jährige noch den Notruf wählen. Als Polizei und Retter in der Nordstadt eintrafen, war es schon zu spät. Das Opfer hatte seine schweren Verletzungen nicht überlebt. Eine Reanimation blieb erfolglos.

Am Mittag nach der Tat flackert eine einzelne rote Kerze vor der Eingangstür. Dutzende Polizeibeamte suchen die nähere Umgebung nach der Tatwaffe ab, vor dem Wettbüro stehen viele Nachbarn und Bekannte.

Serdal Göksun Fatma Aksut (Foto 1) kann sich die Tat nicht erklären: "Pepe war ein lieber, sauberer Kerl." Er hofft, dass die Kameras im Wettbüro verwertbare Bilder aufgezeichnet haben: "Die waren immer an." Für (Foto 2) vom "Trabzun Grill" nebenan ist es "ein komisches Gefühl", heute zu arbeiten.

Ein guter Bekannter, der ungenannt bleiben möchte, hatte gestern nur von dem Überfall gehört, wollte heute das Opfer besuchen. "Es ist ein Schock. Er hat mich vor kurzem noch gewarnt", erinnert er sich: Die Gegend werde immer unsicherer. jöh/tag

Hinweise zur Tat oder zu verdächtigen Personen bitte an Tel. 92 62 62 21.

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