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Nachrüstung wird teuer

EDG: Gebühr könnte um 3 Prozent steigen

25.05.2007

Zur von der Bezirksregierung geplanten Mini-Umweltzone in der Brackeler Straße sagt die rot-grüne Ratsmehrheit Nein, setzt darauf, dass Regierungspräsident Diegel sie per Zwang durchsetzt (wir berichteten). Was aber in jedem Falle bleibt im Kampf gegen Feinstaub ist ein Maßnahmenpaket, das nicht zuletzt die Stadt und ihre Töchter in die Pflicht nimmt. Denn die sollen beim Einsatz umweltfreundlicher Fahrzeuge mit gutem Beispiel voran gehen. Einen Strategiewechsel bedeutet das vor allem für die Stadtwerke (DSW 21), die die Umrüstung ihrer Busflotte bislang mit Hinweisen auf die hohen Kosten und technische Probleme abgelehnt und stattdessen auf die langfristige Erneuerung des Fahrzeug-Parks gesetzt hatten. Jetzt gibt es doch konkrete Umrüstungspläne, wie es in der Vorlage der Verwaltung heißt. Die Umrüstung mit Kosten zwischen 8000 und 25 000 Euro pro Fahrzeuge erfolge, soweit Filter verfügbar seien. Man beobachte selbstverständlich die Erfahrungen in anderen Städten, in denen die Busse umgerüstet wurden, betont Stadtwerke-Sprecher Bernd Winkelmann. Ein Hinderungsgrund seien aber weiterhin konstruktionsbedingte Probleme, weil es für einige Fahrzeuge schlicht keine wirkungsvolle Filtertechnik gebe. Bei der Stadt stuft man 180 LKW als umrüstbar ein. Die Kosten werden mit 313 000 Euro beziffert. Bei der Tochter EDG müssten zehn Diesel-PKW nachgerüstet werden. Bei den Mülltransportern und Reinigungsfahrzeugen setzt man zwar auf eine Ausnahmeregelung, die diese Fahrzeuge von Fahrverboten ausnimmt. Trotzdem ist auch die EDG von der Bezirksregierung aufgefordert, dem guten Beispiel zu folgen. Was am Ende die Gebührenzahler spüren könnten. Denn die Umrüstungskosten von 500 000 Euro könnten zu einer Gebührenerhöhung um 3 Prozent führen, rechnet die EDG vor. Oli

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