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Nachschlag für Heiko Herrlich

07.12.2007

Nachschlag für Heiko Herrlich

Heiko Herrlich, Annette Kulotzik, Jörg Stüdemann Streitgespräch Öffnunf/veranstaltungen westfalenpark © Knut Vahlensieck _ Ruhr Nachrichten Aufnahmedatum 25.01.2006

Es sollte ein Traumhaus werden - doch das Projekt stand unter keinem guten Stern. Erst explodierten die Baukosten, dann setzte der frühere BVB-Profi Heiko Herrlich seinen Bauplaner vor die Tür. Am Freitag endete vor dem Landgericht ein fünfjähriger Rechtsstreit.

Hans-Gerd Ix gegen Heiko Herrlich - oder umgekehrt: Seit 2002 haben sich die beiden Männer mit Vorwürfen und Klagen überzogen. Für die Richter der 8. Zivilkammer beileibe kein einfacher Fall. Ihr Urteil: Bauplaner Ix muss rund 61 000 Euro Schadenersatz an Heiko Herrlich zahlen.

Auf den ersten Blick sieht das zwar wie ein Sieg aus, ist es aber nicht. Denn eigentlich hatte der ehemalige BVB-Stürmer über 200 000 Euro eingeklagt. Und auch Ix hatte Forderungen gestellt. Er machte vor Gericht rund 94 000 ausstehendes Honorar geltend, dass Herrlich endlich überweisen solle.

Unter dem Strich haben die Richter nun also beiden zur Hälfte Recht gegeben. Oder wie es der Vorsitzende Ulrich Harbort bei der Urteilsverkündung ausdrückte: "Der Prozess ist ausgegangen wie das Hornberger Schießen." Das wird auch schon bei der bei der Kostenentscheidung deutlich. Ix muss 52 Prozent der Prozesskosten tragen, Herrlich 48 Prozent.

Zufrieden kann also keiner von beiden sein. Kommentare gab es am Freitag allerdings nicht. Zur Urteilsverkündung waren nicht einmal die Anwälte erschienen.

Wie Matthias Sammer und Stefan Reuter hatte auch Heiko Herrlich den Bau seines Eigenheims seinerzeit in die Hände von Hans-Gerd Ix gelegt. Noch während der Bauphase war es zur Trennung und anschließend zu wechselseitigen Geldforderungen gekommen.

Der Bauplaner hatte die Verantwortung für die Probleme am Neubau Herrlichs stets abgelehnt. jh

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