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Nachwuchs drängt es zum Bau

07.03.2008

Nachwuchs drängt es zum Bau

<p>Schreibt Ausbildung groß: Hermann Schulte-Hiltrop.</p>

"Erfreulicherweise ist die Bauwirtschaft als Arbeitgeber wieder deutlich beliebter geworden. Das macht die steigende Zahl der Lehrlinge im ersten Ausbildungsjahr deutlich", sagt Diplom-Ökonom Hermann Schulte-Hiltrop, Hauptgeschäftsführer der Bauverbände Westfalen.

Im Jahr 2007 hat sich in Westfalen (Handwerkskammerbezirke Arnsberg, Bielefeld, Dortmund und Münster) die Zahl der Lehrlinge im 1. Ausbildungsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent auf 1601 erhöht.

Bundesweit war mit einer Steigerung von 6,4 Prozent eine noch höhere Zunahme von Ausbildungsverhältnissen im 1. Lehrjahr zu verzeichnen. Im Bezirk der Handwerkskammer Dortmund haben im Jahr 2007 insgesamt 379 junge Menschen eine Ausbildung im Baugewerbe begonnen. Das entspricht einem Plus von 14,8 Prozent. Insbesondere das Dachdeckerhandwerk hat hier deutlich mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt. "Bemerkenswert ist sicherlich auch, dass sich in unserem Verbandsgebiet die Zahl der Mädchen, die einen Bauberuf erlernen, um 25 Prozent auf 68 erhöht hat", ergänzt Schulte-Hiltrop.

In Westfalen waren Ende Dezember insgesamt 4408 Ausbildungsverhältnisse (plus 1,1 Prozent) im Bauhauptgewerbe registriert. In ganz Deutschland werden derzeit knapp 40 000 junge Menschen in einem der gewerblichen Bauberufe ausgebildet (plus 3 Prozent).

Die gestiegenen Ausbildungszahlen führt Schulte-Hiltrop auf die gute konjunkturelle Entwicklung, den demographischen Wandel und den Fachkräftemangel zurück. "Die Zahlen belegen aber auch, dass sich die mittelständischen Betriebe für die Ausbildung junger Menschen in der Verantwortung sehen", so der Verbandsgeschäftsführer. Das mittelständisch geprägte Baugewerbe trägt die Hauptlast der Ausbildung. Drei Viertel aller Lehrlinge erlernen ihr Handwerk in einem baugewerblichen Unternehmen.

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