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Naherholung geht oft vor Naturschutz

CDU fordert einheitliche Regelungen

25.05.2007

Die CDU-Fraktion im Rat fordert einheitliche Regelungen für die Naturschutzgebiete. Die berechtigten Interessen von Hundehaltern, Joggern und Mountainbikern müssten unter einen Hut gebracht werden, so CDU-Fraktionschef Frank Hengstenberg. Der «Endlosstreit» über die Nutzung der Naturschutzgebiete sei vorauszusehen gewesen, die Unterschutzstellung vieler Naherholungsgebiete habe sich als Fehler erwiesen. Die hitzige Debatte zwischen Hundehaltern und Naturschützern in der letzten Woche im Handwerkszentrum habe das ganze Dilemma gezeigt. In der drei Jahre zurückliegenden Diskussion über die massive Ausweitung der Dortmunder Naturschutzgebiete hatte die CDU immer wieder betont, dass auch die Bedürfnisse nach Naherholung und Freizeitnutzung berücksichtigt werden müssten und sich besonders dafür stark gemacht, dass die Bolmke ausdrücklich nicht unter Schutz gestellt wird. Sie sei seit Jahrzehnten von den Bürgern als attraktives Naherholungsgebiet für kostenlose Sport- und Freizeitbetätigung genutzt worden. Bei der Abwägung zwischen Naherholung und Naturschutz habe in vielen Wäldern eindeutig die Naherholung den Vorrang, meint Hengstenberg: «Insofern muss die Einstufung als Naturschutzgebiet dringend überprüft und notfalls auch rückgängig gemacht werden.» ko

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