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Neugier soll Jungforscher schlau machen

Noch leitet sie das GEO-Zentrum an der kontinentalen Tiefbohrung in Bayern und hat dort u.a. ein Demonstrationslabor für Schüler aufgebaut und Lernmodule entwickelt. Ab 1. Januar übernimmt Dr. Ulrike Martin die Leitung des neuen Kinder- und Jugendtechnologiezentrums Dortmund, kurz KITZ.do.

12.12.2007

Unter dem Motto "Neugier macht schlau" will die 47-jährige Geologin gemeinsam mit zunächst zwei Mitarbeiterinnen Kindergartenkinder und Schüler aller Altersklassen und Schulformen für Naturwissenschaften und Technik begeistern. Dabei sollen die Nachwuchsforscher "selbst anpacken und selbst erfahren". Dr. Ulrike Martin: "Bei uns werden die Kinder und Jugendlichen als Forscher und Erfinder betrachtet - schließlich sind die Schüler von heute die potenziellen Wissenschaftler von morgen."

Im Mittelpunkt des KITZ.do sollen alltagsbezogene Themen stehen, also etwa die Bereiche Umwelt und Leben, Wasser, Stoffe und Mineralien oder Boden und Gestein. "Je nach Altersstufe variiert der Schwierigkeitsgrad unserer Angebote und die Kinder oder Jugendlichen können entsprechend einfache bis komplizierte Laborversuche durchführen", erläutert die künftige Leiterin.

Die Nachwuchsforscher werden bei ihren Projekten von erfahrenen Wissenschaftlern und Forschern unterstützt, die ihnen nicht nur beim Durchführen der Experimente helfen, sondern auch wissenschaftliche Arbeitsmethoden und Sichtweisen vermitteln. "Die Angebote sollen eng angelehnt sein an die Lehrpläne der Schulen", so Dr. Martin.

Nach den Osterferien 2008 soll es losgehen u.a. mit naturwissenschaftlichen Wettbewerben und der Ausstellung "Minimathematikum". Der Hauptsitz des KITZ.do ist die "B1st Software-Factory" am Rheinlanddamm. Dort sollen ein gut ausgestattetes Schülerlabor mit zahlreichen Mess-, Arbeits- und Laborgeräten, Seminarräume, eine Werkstatt und ein Auswerteraum eingerichtet werden. Ein weiteres Labor gibt es bereits im "BioMedizinZentrumDortmund". Hier experimentieren in einem ersten KITZ.do-Modul schon seit November fünf Schülergruppen in den Bereichen Biologie und Chemie.

Gestützt wird das KITZ.do von der Wirtschaftsförderung Dortmund und dem Trägerverein schul.inn.do. Zu den Gründen für das Engagement meint Wirtschaftsförderungs-Chef Udo Mager: "Wenn wir das naturwissenschaftliche Interesse von Kindern und Jugendlichen nicht verstärkt fördern, droht unserer Wirtschaft schon bald ein noch größerer Fachkräftemangel. Dem wollen wir mit dem KITZ.do entgegenwirken." kiwi

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