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Nur ein Zerrbild von Scharnhorst-Ost

DORTMUND Doch nicht alles so schlimm in Scharnhorst-Ost? Subjektiv mögen einige Bewohner von Scharnhorst-Ost sich nachts in der Großsiedlung unsicher fühlen, doch objektiv sei das ein verzerrtes Bild von der Satellitenstadt, das in der Berichterstattung gezeichnet worden sei - zu diesem Ergebnis kam gestern eine große Runde im Ordnungsamt, zu der auch Vertreter von Jugend-, Wohnungs-, Planungs- und Sozialamt sowie von drei Wohnungsbaugesellschaften und Polizei gehörten. Sie befürchten einen Imageschaden für Scharnhorst-Ost.

von Von Gaby Kolle

, 17.10.2007
Nur ein Zerrbild von Scharnhorst-Ost

Sieht man häufig in Scharnhorst-Ost: Jugendlicher mit Flasche in der Hand.

Probleme mache eine Gruppe von 20 bis 30 Jugendlichen, vermutlich Spätaussiedler, die nicht nur "abhängen", sondern nach reichlich Alkoholkonsum besonders auffällig würden, vor allem im Bereich Droote und zwei Nebenstraßen. "Um die müssen wir uns kümmern", resümiert der Leiter des Ordnungsamtes, Ortwin Schäfer.

Gespräch mit Gewerbetreibenden

Einmal durch gemeinsame Sondereinsätze mit der Polizei in den nächsten Wochen, um verstärkt Präsenz zu zeigen - auch nachts. Zum anderen will das Ordnungsamt das Gespräch mit den Gewerbetreibenden suchen, die im großen Stil Wodka und anderen Alkohol verkaufen.

Dazu zählt der Orient-Grill an der Droote, der bis morgens geöffnet hat, der Penny-Markt, wo unter dem Schutz privater Sicherheitskräfte bis 22 Uhr verkauft wird, sowie eine Aral-Tankstelle in der Nähe.

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