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OB: "Mit Träumen der Vergangenheit aufräumen"

23.08.2007

Huckarde Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer sieht zurzeit keine Chance, dass die Stadtbahn bis Kirchlinde verlängert wird.

"Wir müssen mit Träumen der Vergangenheit aufräumen", sagte das Stadtoberhaupt am Mittwoch, als er den Fortschreibungsentwurf des Integrierten Stadtbezirksentwicklungskonzeptes (InSEKt) Huckarde in der Bezirksvertretung Huckarde vorstellte. Das heißt: "Früher hat man geplant, ohne die Sorge zu haben, wer es bezahlt", sagte Langemeyer. Mittlerweile haben sich aber die Förderbedingungen geändert. "Wir müssen heute mehr darauf sehen, was der laufende Betrieb kostet", führte er aus. Mit anderen Worten: Die DSW21 können laut Langemeyer "nicht beliebige Aufgabenexpansionen betreiben". Der Grund: Erlöseinschränkungen und Kürzungen auf der Landesebene, wie der Oberbürgermeister erklärt.

Der DSW-Aufsichtsrat habe beschlossen, Erweiterungen des Stadtbahnnetzes nur mitzutragen, wenn die Refinanzierung gesichert sei.

Sei auch die Ausdehnung des Stadtbahnnetzes noch weit weg, habe der Rat der Stadt Dortmund beschlossen, zumindest die Trassen offen zu halten. Für den Fall der Fälle.

Neues Futter könnte die Diskussion bekommen, wenn eintritt, was Dr. Gerhard Lange anfügte: "Die Verkehrskonzession für DSW21 läuft 2009 aus." Das Unternehmen befinde sich im Wettbewerb mit privaten Anbietern.

Unabhängig vom Stadtbahnzulauf Richtung Kirchlinde hält der InSEKt-Fortschreibungsentwurf die Verlegung und barrierefreie Gestaltung der Haltestelle "Huckarde Abzweig" als Perspektive bereit. Bre

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