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Orkan "Emma" war gnädig

DORTMUND Der Orkan "Emma" hat weniger Schäden in Dortmund hinterlassen als zunächst befürchtet. Die Feuerwehr musste zwischen 5 Uhr und 14 Uhr 112 Mal ausrücken. Die Polizei registrierte bis 8 Uhr 36 witterungsbedingte Einsätze, darunter einen Autounfall. Niemand wurde verletzt. Ab 13 Uhr wurde es laut Feuerwehr "merklich ruhiger".

von Von Gaby Kolle

, 01.03.2008

Umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste drohten Straßen zu blockieren, waren auf Stromleitungen und Autos gefallen, Bauzäune  umgekippt, Planen von Gerüsten abgedeckt, und Dachziegel hatten sich gelöst. Zu zwei langwierigeren Einsätzen kam es in Berghofen in der Straße Wasserbank. In einem Hinterhof war auf einen Anbau ein ca. 25 m hoher Baum gestürzt, der abgetragen werden musste. Einige Häuser weiter entfernten die Wehrmänner  mit Hilfe des Teleskopmastes lose Dachziegel von einem Gebäude, die auf die Straße zu fallen drohten.

In der Baroper Straße in Barop drohte ein Baum umzustürzen. Er wurde mit dem Kranwagen der Feuerwache 1 gesichert und anschließend über eine Drehleiter mit Motorkettensägen abgetragen.

Zur Abarbeitung der Einsätze wurde die 150 Beamten der Berufsfeuerwehr von  fünf Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt.

B54 für 45 Minuten gesperrt

Auch die Polizei musste wegen des Orkans bis morgens um 8 Uhr 36 Mal ausrücken, darunter wegen eines witterungsbedingten Verkehrsunfalls. Die B54 in Richtung Süden wurde in Höhe der Ausfahrt Hacheney wegen eines umgestürtzen Baumes für 45 Minuten gesperrt. Den sturmbedingten Sachschaden schätzt die Polizei auf 3000 Euro.

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