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Ortsnahe Versorgung von Dialyse-Patienten

17.10.2007

Etwa 500 Dortmunder leiden unter Funktionsverlusten ihrer Nieren. Oft in Folge einer Zuckererkrankung können die Nieren dann nicht mehr dafür sorgen, dass dem Körper genug Flüssigkeit zur Verfügung steht, dass die körpereigene Blutkörperchenproduktion angeregt wird, dass Harngifte ausgeschieden werden und dass durch Flüssigkeitshaushalt und Hormonproduktion der Blutdruck reguliert wird. Solange keine Möglichkeit zur Nierentransplantation besteht, muss dann das Blut durch die Dialyse künstlich gereinigt werden. Dies dreimal in der Woche und jeweils für einige Stunden.

Fast 250 Dialysepatienten und Patienten mit neuen Nieren behandelt die Gemeinschaftspraxis Bink, Hoffmann und Wiemeyer im "Domi", dem ehemaligen Karstadt-Sporthaus. Die Ärzte haben jetzt einen Teil ihrer Praxis in das Knappschaftskrankenhaus Brackel verlegt, um "stationäre Patienten behandeln zu können und auch ambulante, für die der Weg zum Krankenhaus günstiger ist als der Weg in die Innenstadt", sagt Dr. Andreas Wiemeyer.

In Brackel stehen nun vier weitere Dialysegeräte zur Verfügung. Die neuen Geräte sind mobil. Sie werden in den Praxisräumen vorbereitet und können dann direkt auf den Stationen im Krankenhaus eingesetzt werden.

Eine Sprechstunde für ambulante Patienten können die Ärzte der Praxisgemeinschaft allerdings aus Kassenarzt-rechtlichen Gründen nur in der Praxis in der Stefanstr. 2/Ecke Brüderweg anbieten.

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