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Pläne: Möbelgigant a la Zurbrüggen

DORTMUND Ein Einrichtungshaus mit rund 30 000 Quadratmeter Verkaufsfläche soll in der Nordstadt in direkter Nachbarschaft zum Möbelmarkt Poco (7500 qm Verkaufsfläche) entstehen.

von Von Bettina Kiwitt

, 07.08.2007
Pläne: Möbelgigant a la Zurbrüggen

In direkter Nachbarschaft zum Poco-Markt am Eisenhüttenweg soll ein großes Einrichtungshaus mit 30.000 Quadratmetern Verkaufsfläche entstehen. Die Poco-Leitung sieht die Konkurrenz vor der Tür völlig entspannt.

Es soll vergleichbar sein mit Möbelgiganten wie Zurbrüggen in Unna (28000 qm Verkaufsfläche) oder Ostermann in Witten. "Für die breite Mittelschicht gibt es in Dortmund bisher kein Einrichtungshaus", sagte gestern Investor Manfred Green den Ruhr Nachrichten. Green hat früher den Möbelmarkt Max & Moritz betrieben, dessen Fläche er nach der Schließung an Poco vermietet hat. Details zu dem geplanten Einrichtungshaus wollte der Geschäftsmann aus Werl am Telefon nicht mitteilen. Auch wann es losgehen soll, vermochte er nicht zu sagen, da noch Genehmigungen fehlten. In der Tat wird das Großprojekt jetzt in verschiedenen Ausschüssen thematisiert.

Ein Gutachten beschäftigt sich bereits damit, welche maximale Verkaufsfläche sowie welche Randsortimente für das Einrichtungshaus möglich sind. Denn Greens Planungen dürfen nicht mit dem städtischen und regionalen Einzelhandelskonzept kollidieren.

Dr. Wilm Schulte, Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes Westfalen-Mitte, Streiter für die Einzelhandelskonzepte und Mitglied im Konsultationskreis Einzelhandel, hat "nix gegen Möbel an dem Standort". Allerdings müssten die Spielregeln der Konzepte eingehalten werden, sprich etwa Sortimente, die Kaufkraft aus der City abziehen könnten, beschränkt werden.

Die Leiterin des Poco-Markes am Eisenhüttenweg, Anja Jäckel, sieht die Pläne ganz entspannt. "Wir sind vor nichts bange. Es kann ganz gut sein, Konkurrenz vor der Tür zu haben."

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