Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

"Plötzlich können sie nicht mehr"

06.03.2008

"Plötzlich können sie nicht mehr"

Hörde Stella Schlichting Das vor vier Jahren gegründete Pflegebegleiterprojekt in Hörde hat in fünf Kursen 60 Teilnehmer zu praktischen Helfern qualifiziert, die Angehörige von Schwerkranken aus der Isolation befreien. Bewährt hat sich dabei die Vermittlerfunktion des Seniorenbüros in Hörde. "Plötzlich können sie nicht mehr", sagt (Foto) über die Ohnmacht der pflegenden Angehörigen, die sich teilweise über Jahre liebevoll und schließlich bis zur Selbstaufgabe aufopfern.

Diesen Teufelskreis zu durchbrechen ist das Ziel des Diakonie-Projekts. Die ehrenamtlich aktiven und erfahrenen Pflegebegleiter besitzen ein Gespür dafür, wer in der Nachbarschaft seine Eltern oder den Ehepartner pflegt - und sie erkennen die Symptome, unter denen die pflegenden Angehörigen leiden. Von diesen Ehrenamtlichen benötigt das Projekt noch mehr. Am 4.4. und 5.4. beginnt ein neuer Kursus; an einem Informationstermin können sich Interessenten am 17. März erstmals in das Netzwerk hineindenken, das Demenz, Betreuungsrecht, Patientenverfügungen und Gesprächsführung umfasst.

"Sie lernen dabei auch viel für sich selbst", ergänzt Barbara Spitz-Stange die Inhalte des 60-Stunden-Kurses, der immer freitags und samstags stattfindet. Die Pflegebegleiter in Anspruch zu nehmen ist kostenlos - der Effekt sehr wertvoll: Die teilweise an ihre psychischen Grenzen geführten Angehörigen lernen, wieder selbst zu leben." ban

Interview

Lesen Sie jetzt