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Polizei stellt Kriminalitätsstatistik vor

DORTMUND Die Zahl der Straftaten hat im vergangenen Jahr geringfügig zugenommen: Die Kriminalitätsstatistik der Kreispolizeibehörde Dortmund weist mit 78.672 Taten einen Anstieg um rund ein Prozent auf. „Eine vorsichtig ungünstige Entwicklung“, kommentierte Polizeichef Hans Schulze.

von Von Andreas Wegener

, 03.03.2008

Anstiege verzeichnete die Behörde vor allem bei den so genannten Rohheitsdelikten wie Körperverletzung und Raub (+5,8 Prozent), den Vermögens- und Fälschungsdelikten (+5,7 Prozent) und den sonstigen Straftatbeständen (+12,8 Prozent). Dem steht eine erfreulichere Entwicklung bei den Straftaten gegen das Leben (-21,2 Prozent) und beim Diebstahl (-4,76 Prozent) entgegen.

Von den 26 Tötungsdelikten konnten die Ermittler 25 aufklären. Meist blieb es glücklicherweise bei versuchten Taten – fünf Menschen starben in Dortmund nach einem Verbrechen. Mit 52 Fällen gab es bei Vergewaltigungen und schwerer sexueller Nötigung einen Anstieg von gut zehn Prozent.

Im Bereich Wohnungseinbrüche gab es einen Rückgang: 1831 Mal durchstöberten Verbrecher fremde Räume, fast zehn Prozent seltener als im Vorjahr.

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