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Popstars aus der Klasse

Nette Der Saal tobt, die Menge kreischt. Tosender Applaus kommt auf.

30.08.2007

Das ist nicht etwa das Protokoll eines kultigen Teeniekonzertes. Vielmehr spielt sich dieses Szenario in der Pausenhalle der Albert-Schweitzer-Realschule in Nette, Dörwerstraße 42, ab.

In der Realschule war nämlich das "SchoolTour"-Projekt zu Gast, das interessierten Schülern die Möglichkeit gibt, sich als Nachwuchssänger, -tänzer, oder -regisseur zu versuchen. Unter fachkundiger Begleitung, unter anderem von Filmmusiker und -komponist Lee Buddah, haben die circa 60 Schülerinnen und Schüler der siebten bis zehnten Klasse eine Woche lang Songtexte geschrieben, vertont, Tanzchoreographien einstudiert und sogar einen Spielfilm gedreht. Nun wurden die Ergebnisse auf dem "SchoolFest", einer eigens organisierten Gala in der Schule, vorgestellt. Auch die Moderation und das Management des Festes wurde von den jugendlichen Künstlern übernommen.

Nicht wenige der Realschüler können sich vorstellen, ihre Talente später zum Beruf zu machen. "Ich singe sehr gerne und möchte auf jeden Fall Sängerin werden", verrät Kim Nagler, Schülerin der neunten Klasse, die auf dem "SchoolFest" in der Band "Pink Pussies" auftrat. Die Texte der Songs umfassten meist alterstypische Themen wie Verliebtsein oder Familie.

Neben den verschiedenen Bands gab es auch einen Tanzauftritt, bei dem insgesamt 17 Jugendliche eine Choreografie auf die Bühne brachten, und den kurzen Spielfilm "Das Grauen aus dem Keller" der Projektgruppe Film. Zum Abschluss war der seit zehn Jahren in der Musikszene aktive Rapper Andy N. zu Gast und heizte die Stimmung unter den Anwesenden noch einmal auf.

Lehrer, Eltern und Mitarbeiter des "SchoolTour"-Projekts zeigten sich sehr zufrieden mit dem ersten Gastspiel an einer Dortmunder Schule. "Die Schüler erhalten neue Motivation, sich im Chor oder den Bands der Schule zu engagieren", erläuterte Peter Brekau, Rektor der Albert-Schweitzer-Realschule. Die Lehrer und Projektleiter lobten zudem die Zusammenarbeit der Jugendlichen im Team.

Vielleicht bieten ja in Zukunft weitere Schulen in Dortmund den jungen Talenten schon während der Schulzeit eine Plattform und schließen sich der "SchoolTour" an. A. Brück

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