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Power führt zum Sieg

ASSELN Er ist die Nr. 1 der Herren 40 des TC Grünungsweg, ebnete ihnen den Weg zum Aufstieg in die Bezirksliga und hat dabei noch kein einziges Match verloren. Wie macht Dr. Frank Robben das?

14.08.2007

Hat er vielleicht eine ganz ausgefeilte Technik? Spult er ein perfektes Serve-and-Volley-Spiel - Aufschlag und schnelles Vorrücken zum Netz - ab? Hat er taktische Finessen auf Lager? Nichts von alledem. "Ich bin ein Kampfschwein", grinst der 47-jährige Allgemeinmediziner, der in Holzwickede eine eigene Praxis hat. "Ich ringe meine Gegner nieder."

Vorstöße ans Netz, um schnell den Punkt zu machen, sind nicht sein Ding. Er sieht sich als Grundlinienspieler, der auf die Fehler des Gegenübers wartet und mit Nervenstärke und guter Kondition zum Erfolg kommt. "Schläge, die Gegner oder Publikum besonders beeindrucken, habe ich eigentlich nicht, vielleicht mal eine überraschende Rückhand."

Verdutzt reagieren starke Gegner, wenn sie in einer Partie gegen Dr. Frank Robben als zweiter Sieger vom Feld gehen. "Einige meinten zu mir, es habe wohl am Wind gelegen", schmunzelt er.

Den "weißen Sport" erlernt hat Dr. Frank Robben schon als Sechsjähriger beim TC Blau-Weiß Wichlinghofen. "Den Club dort gibt es schon gar nicht mehr, da stehen heute Eigentumswohnungen." Weitere Stationen waren der TC Eintracht Dortmund und Bad Segeberg, wo er ein Jahr spielte, als er als junger Mediziner im dortigen Kreiskrankenhaus arbeitete.

Neben dem Tennissport war der Arzt auch ein begeisterter Handballer beim TuS Wellinghofen und bei Rot-Weiß-Unna. Doch nach einem Kreuzbandriss im vorigen Jahr ist die Handballzeit leider passé.

Nach einem halben Jahr Sportpause hat er sich zurück ins Match gekämpft. "Ich gewinne auch Partien, in denen ich den ersten Satz mit 0:6 verliere." Er studiert die Spielweise des Gegners und reagiert dann. "Wenn ich erst einmal den 3. Satz erreiche, dann gewinne ich auch", verkündet er selbstbewusst. Sein Sohn Nils (14) möchte in die sportlichen Fußstapfen des Vaters treten: Mit Tibor Tandari hat er denselben ersten Trainer wie seinerzeit Dr. Frank Robben. u.b.

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