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Prüfer prüften, ob geprüft wird

06.03.2008

Hat er nun gelogen oder nicht? Die Opposition fühlt sich in der Diskussion um das verschwundene Bargeld im Büro des Oberbürgermeisters definitiv hinters Licht geführt: Im Februar schmetterte OB Langemeyer einen Antrag der CDU auf externe Prüfer mit dem Hinweis ab, es seien bereits Experten von außerhalb bei der Arbeit.

Dann begann das Rätselraten, woher die Prüfer kommen: von der Kommunalaufsicht in Arnsberg oder von der Gemeindeprüfungsanstalt in Herne? Der Arnsberger Sprecher verneinte eine Prüfung, was die CDU und FDP nun gestern im Haupt- und Finanzausschuss erneut auf den Plan rief. OB Langemeyer erklärte, Arnsberg habe ihm gesagt, man werde mit dem Rechnungsprüfungsamt Kontakt aufnehmen. Damit sind seiner Ansicht nach externe Prüfer tätig. Jutta Seybusch, Leiterin des Rechnungsprüfungsamtes bestätigte gestern, dass mehrere Mitarbeiter aus Arnsberg am 3. Dezember mehrere Stunden im Amt waren und geprüft hätten, ob der Sache ausreichend nachgegangen würde. Diese Prüfung sei zur Zufriedenheit der Arnsberger verlaufen. Dort warte man nun auf den Abschlussbericht des Rechnungsprüfungsamtes.

Fazit von CDU und FDP: Zwar seien externe Prüfer da gewesen, den Sachverhalt geprüft aber hätten sie keineswegs. Und das habe Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer "definitiv gewusst", als er im Februar dem Rat erklärt habe, es werde extern geprüft. CDU-Chef Frank Hengstenberg: "Die Mitarbeiter waren zur Erörterung da, damit haben Sie bewusst die Unwahrheit gesagt", warf er Langemeyer vor. Der wehrte sich: "Ihnen geht es doch nur darum, meine Amtsführung in Misskredit zu bringen." blf

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