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Quartierbüros für 13 Problemzonen

18.12.2007

Quartierbüros für 13 Problemzonen

<p>Sozialdezernent Siegfried Pogadl: Wir wollen Hemmschwellen senken .

In den 13 sozialen Problemzonen der Stadt sollen künftig Quartierbüros den Bewohnern Hilfe direkt vor Ort anbieten. Das hat OB Dr. Gerhard Langemeyer (SPD) als erste konkrete Maßnahme zu seinem "Aktionsplan Soziale Stadt" angekündigt: "Wir werden mit den Angeboten der Stadt dorthin gehen, wo die Not am größten ist." Auch die ARGE sitzt mit im Boot.

Wie berichtet, hat der von der Stadt in Auftrag gegebenen Sozialstrukturatlas 13 benachteiligte "Sozialräume" im Stadtgebiet identifiziert. Sie sind gekennzeichnet von überdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit, überdurchschnittlicher Hartz IV-Abhängigkeit und Inanspruchnahme von erzieherischen Hilfen sowie unterdurchschnittlicher Einkommenskraft und Bildung.

Die Stadt will mit den Quartierbüros an drei Standorten beginnen: Rheinische Straße/Dorstfelder Brücke, Scharnhorst-Ost und Borsigplatz. Sie sollen mit insgesamt sechs Leuten besetzt werden, drei von der ARGE und drei voraussichtlich von der Sozialverwaltung. Das erste Büro soll im April eröffnen, kündigte der OB an.

Das sei die "Wiederaufstehung der kleinen Bezirksdienstsozialarbeit", stellte Sozialdezernent Siegfried Pogadl fest. Man wolle die Hemmschwelle für die Nachfrage nach Hilfe weiter senken. Deshalb sollen die Quartierbüros auch keinen Behördencharakter haben und getrennt von den Bezirksverwaltungsstellen in Ladenlokalen untergebracht werden, in denen Besucher sich auch so aufhalten können.

Damit das Ganze auch politisch seinen korrekten Weg geht, wird die Verwaltung nun für den Rat eine entsprechende Vorlage erarbeiten. ko

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