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Reicher Blütenflor - Kein Sparzwang

Westfalenpark

DORTMUND Ein Westfalenpark ohne die übliche Blütenfülle? Mit dieser Konsequenz aus dem städtischen Haushaltsloch wollte und konnte sich Parkleiterin Annette Kulozik nicht abfinden.

27.04.2010
Reicher Blütenflor - Kein Sparzwang

Der Westfalenpark soll auch in diesem Jahr blühen.

Rund um den Florian-Turm sah man sich schon frühzeitig nach bezahlbaren Alternativen. „Im Sommer des Kulturhauptstadtjahrs 2010 wird sich der Westfalenpark mit einer imposanten Blütenfülle präsentieren“, verspricht die Park-Chefin. Die Wechselbepflanzungsflächen würden mit einjährigen Pflanzen in 88 verschiedenen Sorten und mit einer Stückzahl von 38.752 Pflanzen eingedeckt.

Darunter finden sich Gazanien in sieben Sorten, 5000 Tagetes, 3500 Heliotrop (Vanilleblumen), Zinnien und Campanula (Glockenblumen). Zum Herbst werden die Dahlien den langsam weichenden Blütenflor ergänzen. Das Gesamtbild des Parks ergänzt schließlich die Blütenvielfalt der umfangreichen Staudenpflanzungen von Florians Garten. Verzichtet hat der Westfalenpark auf die Pflanzung von Stiefmütterchen, die in früheren Jahren mit Tulpen, Narzissen und anderen Blumenzwiebeln den Blütenflor bis Anfang Mai vervollständigt hätten. Nach den Eisheiligen Mitte Mai starten die Gärtner mit der Sommerbepflanzung.

Der Auftrag hierzu wurde bereits im Herbst 2009 erteilt, da die Pflanzen in den Betrieben stets über den Winter herangezogen werden. Stadtsprecher Hans-Joachim Skupsch tröstet Blumenfreunde in sparsamer Zeit: „Rund um die Pflanzenschauhäuser und das Café Orchidee im Botanischen Garten Rombergpark werden die Beete wie in den letzen Jahren bepflanzt. Die Wechselbepflanzungsfläche im Stadtgarten am Rathaus wird in dieser Saison nicht von den Gärtnern der Stadt, sondern vom Agricola Berufskolleg bestückt.“ Sie setzten dort ihre selbst gezüchteten Blumen in die Erde.