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SPD: Schandfleck soll bis Ende des Jahres verschwinden

24.10.2007

Lindenhorst Seit einigen Wochen ist das Gelände der ehemaligen Gaststätte Haus Heuner wieder verstärkt im Gespräch. Vor allem die Schuttreste, die nach dem Abbruch des Gebäudes zurückblieben, sorgen für den Unmut von Anwohnern und Bezirkspolitikern.

Aus diesem Grund hatte der SPD-Ortsverein den Architekten Manfred Andexer vom Grundstückseigentümer, der Firma GEG, zu einer öffentlichen Mitgliederversammlung in das Vereinsheim St. Barbara eingeladen.

"Der Getränkemarkt, den wir mit Gebäudeausrichtung zur Straße hin bauen wollten, findet keine Interessenten", führte Manfred Andexer aus. Der Grund hierfür liege in den beiden geschützten Bäumen, die auf dem Parkplatz bleiben müssten.

Bäume jetzt im Weg

Die Einschränkung des Blickfeldes störe die Interessenten, so Andexer weiter. "Das Problem bei der Angelegenheit für uns ist, dass wir in der Bezirksvertretung den aktuellen Bauplan, in dem die Bäume berücksichtigt werden, von Herrn Andexer vorgestellt bekommen haben und ihm auch zugestimmt haben", schaltete sich Bezirksvorsteher Helmut Adden ein.

Man sei der Meinung gewesen, alles "in trockenen Tüchern" zu haben. Ein halbes Jahr lang sei dann allerdings gar nichts passiert.

Um eine Lösung zu finden, wolle er einen Antrag auf Fällung der Bäume so schnell wie möglich stellen, versprach Manfred Andexer. Nach erfolgter Fällgenehmigung werde das Gelände "entsprechend hergerichtet".

Risiken beseitigen

"Ob dieser Antrag allerdings erfolgreich sein wird, ist sehr ungewiss", vermutete Helmut Adden auf spätere Nachfrage. Die Bäume ständen aufgrund ihrer Größe von über einem Meter und einem Umfang von über 80 Zentimetern unter Schutz.

"Die von den Bürgern bemängelten Risiken am Bauzaun werden wir schnellstmöglich beseitigen", reagierte Andexer auf eine Wortmeldung. "Am wichtigsten ist für uns zuerst, dass der Bauschutt von dem Gelände kommt", waren sich sämtliche Politiker und Bürger einig. Einem Abtransport des Bauschutts vor erfolgter Auftragsvergabe erteilte Manfred Andexer aus finanziellen Gründen eine Absage.

"Wir werden uns dafür einsetzen, dass dieser Schandfleck bis spätestens Ende des Jahres trotzdem beseitigt ist", übte Jörg Kallweit, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, abschließend zusätzlichen Druck auf den Eigentümer aus. Sewe

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