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SPD will höheres Wohngeld

21.12.2007

Eine "angemessene Erhöhung" des Wohngeldes fordert die SPD-Ratsfraktion. Insbesondere sollten bei der Berechnung künftig die Heizkosten berücksichtigen werden, wie es bei den Kosten der Unterkunft im Sozialgesetzbuch (SGB) II schon der Fall ist, erläutert der sozialpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Michael Taranczewski. Bundesweit seien die Kaltmieten im Schnitt um 6,3%, die Betriebskosten um 10,1% und die Heizkosten um 38,1 gestiegen.

Der Bundestag hat zur Reform des Wohngeldgesetzes letzte Woche den zuständigen Ausschuss angehört. Neben der Erhöhung der Wohngeldleistungen sind auch Verwaltungsvereinfachungen für die Wohngeldstellen in der Diskussion. Der Städtetag spricht sich aktuell ebenfalls für eine Wohngelderhöhung aus.

In Dortmund beziehen aktuell rund 6000 Haushalte Wohngeld. Rund 10 000 Menschen bekommen als so genannte "Aufstocker" zusätzliche SGBII-Leistungen, weil ihr Einkommen trotz Arbeit nicht existenzsichernd ist. Größtenteils springt die Kommune in diesen Fällen mit Zuschüssen ein.

Die Reform sollte daher auch genutzt werden, diese Haushalte wieder aus dem Hilfesystem für Arbeitssuchende herauszuholen", so Taranczewski.

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