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Schiri Franz sorgt für Frust beim EHC

Eishockey-Oberliga

DORTMUND Der Start ins Playoff-Halbfinale ist missglückt: Der EHC Dortmund unterlag EC Peiting mit 3:4 nach Verlängerung. Im Mittelpunkt stand während der intensiven Schlussphase Schiedsrichter Stefan Franz.

von Von Benjamin Blum

, 02.04.2010
Schiri Franz sorgt für Frust beim EHC

Start ins Playoff-Halbfinale missglückt: Der EHC unterlag gegen Peiting 3:4.

Die 639 Zuschauer an der Strobelallee erlebten ein Eishockey-Spiel mit allen Höhen und Tiefen. So war der Beginn der Partie aus Dortmunder Sicht geglückt: Jörg Wartenberg und Alexander Janzen schossen eine 2:0-Führung heraus (4./11.). Dann jedoch rückte Manfred Eichberger aus dem Schatten der Peitinger Topscorer um Lubor Dibelka: Eichberger traf noch im ersten Drittel zum Anschluss (18.) und erzielte im zweiten Durchgang gar den Ausgleich zum 2:2 (24.). Auch im letzten Drittel blieb die Partie umkämpft, doch nach Ryan Martens Tor zum 3:2 hatten die Elche den Sieg vor Augen (50.). In der 55. Minute dann die Schlüsselszene des Spiels: Der EHC näherte sich dem Peitinger Tor, als plötzlich der Gästespieler Florian Simon an der Mittellinie zu Boden ging. Schiedsrichter Stefan Franz und die „Linesmen“ entschieden auf Spieldauer-Strafe gegen Stephan Kreuzmann.

Genau beobachtet hatte das Geschehen offenbar niemand, sodass eine blutende Verletzung von Simon als Beweis herhielt. Nach dem Ausschluss von Kreuzmann erzielte Martin Schweiger in Überzahl das 3:3 (59.). Die Partie ging in die Verlängerung. Dort war es wieder Schweiger, der mit seinem Tor zum 4:3 (65.) für frustrierte bis wütende EHC-Spieler und -Fans sorgte. Bereits am Samstag haben die Elche die Chance, Frust in eine Trotzreaktion zu wandeln: Um 18 Uhr tritt der EHC in Peiting zu Spiel zwei der Halbfinalserie an. Montag geht‘s mit einem Heimspiel an der Strobelallee (18 Uhr) weiter.