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Schockvideos zur Bekämpfung von Unfällen

Polizei

DORTMUND Die Polizei hat Dienstag umfangreiche Kontrollen zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen, darunter überhöhte Geschwindigkeit und Drogen- bzw. Alkoholeinfluss, durchgeführt. Dabei wurden auch so genannte Schockvideos gezeigt.

28.04.2010
Schockvideos zur Bekämpfung von Unfällen

Kontrollstellen wurden im Bereich der Polizeiinspektion 3 jeweils in Wambel, Lanstrop, Gartenstadt, Brackel und Körne eingerichtet sowie zwei in Lünen. Um die Wirkung der Kontrollmaßnahmen zu verstärken wurden bei Präventionsgesprächen auch Schockvideos gezeigt. So wurden im Rahmen der Kontrollen Video-Spots, die einen realistischen Bezug zu dem jeweils begangenen Verstoß haben und die möglichen Folgen  anschaulich darstellen, den Verkehrsteilnehmern drastisch vor Augen geführt. 25 Personen nahmen dieses freiwillige Angebot an.  

  In Lanstrop auf der Straße "Friedrichshagen" konnte ein 21-jähriger Fahrzeugführer mit 123 km/h im 50 km/h Bereich gemessen werden. Auf Grund dieser sehr hohen Geschwindigkeit konnte der junge Fahrzeugführer erst 100 Meter hinter der Kontrollstelle anhalten. Ihn erwarteten nun ein zweimonatiges Fahrverbot und 4 Punkte in Flensburg.  

  In dem flächendeckenden Einsatz überprüften die eingesetzten Beamten insgesamt 336 Personen und 285 Fahrzeuge. Gegen 24 Fahrzeugführer wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen vorgelegt und 184 Fahrzeugführer mussten ein Verwarnungsgeld wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen entrichten. Verkehrsunfallbekämpfung ist ein Ziel des Polizeipräsidiums Dortmund. Durch Erhöhung des Überwachungsdrucks will die Polizei Verkehrsunfälle, insbesondere mit Personenschäden, gezielt bekämpfen. Aus diesem Grund wird die Polizeiinspektion 3 weitere Schwerpunkteinsätze durchführen.