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Schon früh gegen Stress

Hörde "Familienzentrierte Eltern-Baby-Begleitung" oder "FABEL" - zunächst klingt das kompliziert. Doch bei den Kursen von Britta Wälter wird eher gespielt - und viel gelernt.

10.12.2007

Ganz klein fangen sie an, die Teilnehmer. Schon im Alter von wenigen Wochen kommen die Babys zu Josefino, der Elternschule des St.-Josef-Hospitals. Denn das FABEL-Konzept ist auf die Begleitung im ersten Lebensjahr ausgerichtet.

Inzwischen ist Joyce, die über die lange Decke auf dem Boden krabbelt, zehn Monate alt und Kurskollegin Harriet elf. Denn sie haben den Kurs nun beendet, genau wie ihre Mütter und sechs weitere kleine Familien. "Die Väter waren zwar nicht immer dabei, aber ebenso in die Inhalte eingebunden", sagt Britta Wälter. Denn diese drehen sich in den Seminaren, die die Familienbegleiterin, geprüft von der GfG (Gesellschaft für Geburtsvorbereitung) regelmäßig anbietet, nicht nur um Windeln wechseln und Säuglingsbrei.

Sondern genauso um die Bedeutung der Partnerschaft, wenn nun ein Kind da ist. Ansonsten wurde einmal die Woche alles thematisiert, was man als frisch gebackene Eltern wissen muss. "Wir haben vor allem gelernt, die Babys ganz genau zu beobachten", berichtet Cora Flecken (33), Mutter von Harriet. "Wie merkt man, dass sie müde sind? Was kann man bei Stress tun? Wie kann man schon früh das Sprachgefühl fördern?" Für die Kursteilnehmer nun keine offenen Fragen mehr. "Massage tut immer gut", weiß Tanja Matujza nun etwa. Wie wichtig Wohlfühlen in der Familie ist und dass sie mit Problemen nicht allein ist. Britta Wälter freut sich: Kursziel erreicht. Caroline Uschmann

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