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Schulbusunglück: 24-Jähriger gestorben

DORTMUND Der 24-jährige Cabrio-Fahrer, dessen Wagen am Donnerstag mit einem Schulbus zusammenstieß, ist in der Nacht auf Freitag an den Folgen des Unfalls verstorben. Großes Glück hatten dagegen die 21 Grundschüler: Die Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren kamen mit kleinen Blessuren und einem gewaltigen Schrecken davon.

von Von Andreas Wegener

, 24.08.2007
Schulbusunglück: 24-Jähriger gestorben

Der Unfallwagen.

Der Fahrer eines schwarzen Mercedes-Cabrio war gegen 12.20 Uhr auf einer Landesstraße zwischen den Ortsteilen Dorstfeld und Huckarde mit dem entgegenkommenden Bus zusammengeprallt. Feuerwehrleute mussten den eingeklemmten 24-Jährigen aus dem Wrack im Straßengraben befreien. Anschließend wurde er mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Da der Verdacht bestand, dass er Drogen konsumiert hatte, wurde ein Drogenscreening veranlasst.

Der Schulbus durchbrach nach dem Aufprall einen Zaun und kam auf einem Feld zum Stehen. Mehrere Notärzte, Rettungskräfte und Polizisten betreuten die geschockten Schüler. „Alle hatten großes Glück, nur ein Junge musste vorsichtshalber in die Kinderklinik, weil er über Schmerzen am Oberschenkel klagte“, erklärte ein Polizeisprecher.

Nach Schock Erleichterung

Die Feuerwehr brachte alle Kinder zurück zur Schule – von dort aus informierten die Helfer gemeinsam mit den Lehrern die Eltern. „Im ersten Moment waren wir sehr geschockt, aber jetzt sind alle sehr erleichtert. Die Zusammenarbeit mit den Rettungskräften läuft hervorragend“, sagte die stellvertretende Schulleiterin. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist bislang unklar. Ein Gutachter wurde mit der Ermittlung der Ursache beauftragt.

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