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Schutzhelme, Schuhe und viel Wissen

16.10.2007

Als Partner der Ruhr Nachrichten unterstützt DEW 21 das Schülerprojekt Zeitungsflirt seit vielen Jahren, sowohl ideell in Form spannender Angebote als auch finanziell. Redakteurin Susanne Riese sprach mit Projektleiterin Malies Bollmann-Nolte.

Warum unterstützt DEW21 ausgerechnet den Zeitungsflirt?

Bollmann-Nolte: Wir überlegen, wo wir uns als Unternehmen wiederfinden können, das heißt welche Ziele wir unterstützen möchten. Den Zeitungsflirt werten wir als pädagogisch wertvoll, weil er den Jugendlichen einen Bezug zur realen Welt bietet, indem sie selbst aktiv werden und sich Berufsfelder erschließen, mit denen sie sonst nicht in Kontakt kämen.

Was macht Ihrer Erfahrung nach den Reiz des Zeitungsflirts aus?

Bollmann-Nolte: Der Reiz liegt genau in dieser Mischung aus Lernen, Lesen und selbst aktiv werden.

Jugendliche wollen sich auch ernst und wichtig genommen fühlen. Beim Zeitungsflirt bekommen sie jeden Tag eine eigene Zeitung, das ist etwas Besonderes, zumal viele zu Hause keine Zeitung haben. Über die Ruhr Nachrichten bauen sie nicht nur den Bezug zum aktuellen Geschehen in Dortmund auf, sondern sie finden auch ihre eigenen Artikel darin und können ihre Leistungen anderen zeigen. Darüber entwickeln sie ein gutes Selbstwertgefühl.

Tausende von Schüler lernten mit dem "Flirt" die Tageszeitung und durch die Exkursionen auch Ihr Unternehmen kennen. Welche Bereiche interessieren die Schüler besonders?

Bollmann-Nolte: All das, was ihre eigene Lebenswelt betrifft, vor allem gilt das für den Bereich Ausbildung. Spannend finden die Schüler auch alles, wo sie selbst aktiv werden können und den Bereich Werbung/Marketing. Das Berufsbild interessiert viele.

Wie viel Aufwand steckt hinter den Angeboten, die DEW 21 den Schulklassen macht und die Sie mit viel Herzblut organisieren?

Bollmann-Nolte: Wir beginnen sehr früh mit der Suche nach aktuellen Themen, die dann genau mit den jeweiligen Fachabteilungen abgesprochen und organisiert werden müssen. Zum Beispiel müssen wir bei machen Exkursionen für eine ganze Schulklasse Schutzhelme und Sicherheitsschuhe besorgen und natürlich Personal für die Aufsicht und Betreuung vor Ort.

Gerade die Medienwelt verändert sich rasant schnell, die Zeitungsprojekte passen sich dem an, beispielsweise indem das Internet mit einbezogen wird. Haben sich auch die Schüler verändert?

Bollmann-Nolte: Mir fällt besonders die Arbeitsweise auf: Vor einigen Jahren bekamen wir von den Schülern handgeschriebene Zettel, heute ist es selbstverständlich, die Artikel in digitaler Form per E-Mail zu schicken. Auch mit der digitalen Fotografie gehen die Schüler souverän um.

Was gibt es beim Zeitungsflirt 2008 von Ihrer Seite Neues?

Es ist noch etwas früh, das zu sagen, weil wir mit unseren Angeboten möglichst aktuelle Themen aufgreifen. Auf jeden Fall werden wir etwas zum Thema "Neue Mädchen braucht die Technik" anbieten.

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