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Selbst die Türsteher waren echt

27.12.2007

Es war Kult, es ist Kult und es bleibt Kult - der ehemals angesagteste Szeneklub Dortmunds, das Cosmotopia.

Es ist einige Monate her, dass die Bagger das Gebäude an der Schützenstraße abgerissen und damit auch eine Geschichte zerstört haben. Stammgäste aus dem gesamten Ruhrgebiet standen fassungslos vor den Trümmern und trauerten um die schönen Stunden in dem Retro-60er Jahre-Klub mit Charme und vielen Live-Konzerten.

Doch die Rufe nach einer Wiederauflage sind am ersten Weihnachtsfeiertag erhört worden. Der frühere Betreiber hatte ins "Trödler/Einstein" geladen, um unter dem Motto "Cosmotopia Rides Again!" die alten Zeiten aufleben zu lassen. Ein großes Ziel, wenn man an die gemütlichen Zeiten im alten Klub zurückdenkt.

Doch die Doppel-Kneipe war wie ausgewechselt. Alte Deko-Elemente, wie die Pilzlampe, die Teppiche, die Kronleuchter oder Bilder aus dem Cosmotopia wurden wieder zum Leben erweckt.

Und auch sonst war alles wie früher. Das gesamte Serviceteam und die Türsteher waren angetreten, und die so oft beschriebene "Cosmotopia-Familie" war da.

Ehemalige Stammgäste drückten sich zur Musik von den Funktronix und den Cosmotopia-Supremes ausgelassen über die Tanzfläche.

Gegen Mitternacht kochte die Stimmung und man hörte an vielen Stellen Gäste über die alten Zeiten reden - während der Rest auf der Tanzfläche die neuen Zeiten feierte.

Veranstalter und früherer Inhaber des Cosmotopias, Sinischa Wichmann, war sichtlich zufrieden mit der Party. Zumal er es nicht ausschließt, weitere Partys unter der Retro-Flagge des früheren Szeneklubs zu veranstalten.

Nach dem Erfolg der ersten Party sicherlich ein Idee, die breiten Anklang finden dürfte - und Garant für weitere berauschende "Erinnerungs- Partys" sein wird.

Didi

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