Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Sich gemeinsam über die Geschichte beugen

23.01.2008

Sich gemeinsam über die Geschichte beugen

Huckarde Wissenschaftler aus der ganzen Bundesrepublik beleuchten ab heute (24.1.) und noch bis einschließlich Samstag (26.1.) die Geschichte der St. Urbanus-Kirche in Huckarde.

Doch eine elitär angehauchte Veranstaltung soll die Tagung mit dem Fokus auf dem Mittelalter und Industrialisierung nicht werden: "Das ist eben auch die Herausforderung der Wissenschaft, solche Zusammenhänge allgemein verständlich zu formulieren", sagt Prof. Dr. Barbara Welzel (Uni Dortmund), deren Institut für Kunst und Materielle Kultur gemeinsam mit der Conrad-von-Soest-Gesellschaft, dem Dortmunder Stadtarchiv und der St. Urbanus-Gemeinde dieses hochkarätige Kolloquium veranstaltet.

Also sei die Tagung für alle offen. Der Eintritt sei frei.

Gemeinsam mit den Wissenschaftlern sollen sich die Besucher laut Prof. Welzel "gemeinsam über die Dinge und die Geschichte beugen". Und zu entdecken gebe es viel, kündigten gestern Prof. Dr. Thomas Schilp (Stadtarchiv) und Gemeindepfarrer Michael Ortwald gegenüber der Presse an. Das sei die umfangreiche Paramentensammlung mit aufwändigen, golddurchwirkten Gewändern (Foto), da sei das mittelalterliche Ziborium, ein filigran gearbeitetes Hostiengefäß, da seien aber auch Marienskulpturen, die ursprünglich aus der St. Urbanus-Kirche stammen, jetzt im Erzbischöflichen Diözesanmuseum Paderborn beheimatet seien und extra zur Tagung wieder nach Huckarde kommen.

Wie wichtig die Urbanus-Kirche vor allem für die Huckarder ist, beschreibt Pfarrer Michael Ortwald, selbst auch Referent während der Tagung: "Immer wieder kommen auch Gruppen zu mir und stellen Fragen über die Kirche." Fünf bis zehn Mal im Jahr gebe es auch Führungen. Bre

Sich gemeinsam über die Geschichte beugen

<p>Prof. Dr. Barbara Welzel beugt sich über die Geschichte. Nämlich über eine der Kostbarkeiten, die die Urbanus-Kirche beherbergt: ein mittelalterliches Ziborium (Hostiengefäß). Brede</p>

Lesen Sie jetzt