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Sieben Jahre Haft gefordert

DORTMUND Im Vergewaltigungsprozess gegen einen 29-jährigen Hochzeitsmusiker aus Lünen hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag vor dem Dortmunder Landgericht sieben Jahre Haft beantragt.

von Von Martin von Braunschweig

, 11.03.2008

Nach über zweimonatiger Verhandlungsdauer hat der Anklagevertreter keinen Zweifel, dass der heute in Dortmund lebende Musiker seine Ex-Freundin im Herbst 2006 mindestens dreimal vergewaltigt hat. Dabei soll der Mann alles versucht haben, um die 23-Jährige zu schwängern. „Er wollte unbedingt ein Kind“, hatte sich das mutmaßliche Opfer im Zeugenstand erinnert.Musiker beteuert UnschuldDer Musiker, der von anderen Frauen bereits acht Kinder hat, beteuert dagegen weiterhin seine Unschuld. Möglicherweise sei es in der Beziehung mal zu Handgreiflichkeiten gekommen, jedoch nie auf sexuellem Gebiet, sagt er. Der 29-Jährige ist sich jedoch bewusst, dass er Schwierigkeiten haben wird, die Richter von seiner Version zu überzeugen. „Was soll ich machen? Alle Zeugen lügen“, klagte er noch am letzten Verhandlungstag. Sein Verteidiger beantragte in seinem Plädoyer am Dienstag lediglich eine Verurteilung wegen Körperverletzung und nicht wegen Vergewaltigung. Einen konkreten Strafantrag stellte der Rechtsanwalt nicht. Das Urteil soll am Donnerstag (13. März) verkündet werden. 

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