Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Sieben Raubüberfälle in drei Wochen: Zehn Jahre Haft

DORTMUND Nach einer Serie von sieben Raubüberfällen in drei Wochen ist ein 22-jähriger Mann aus Soest am Freitag vom Dortmunder Landgericht zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Der Angeklagte hatte gestanden, im Mai 2007 sieben Tankstellen überfallen zu haben.

von dpa

, 21.12.2007

Sechs Tatorte lagen in Dortmund, einer in Soest. Die Beute belief sich auf rund 5000 Euro plus Zigaretten. Der Angeklagte war bei den Überfällen mit einer Gaspistole bewaffnet und mit einer Sturmhaube maskiert. Der Angeklagte war erst neun Monate vor den Raubzügen aus dem Gefängnis entlassen worden. Er hatte nach einer Serie von Kiosküberfällen eine knapp dreijährige Haftstrafe abgesessen. Danach hat es der 22-Jährige laut Urteil nicht wieder geschafft, Fuß zu fassen. Im Januar 2007 hatte der Angeklagte sogar einen Suizidversuch unternommen.

Bei den Tankstellen-Überfällen war der 22-Jährige von wechselnden Komplizen begleitet worden, zu denen auch sein Bruder gehörte. Um seinen Geldforderungen Nachdruck zu verleihen, hatte der Soester teilweise Warnschüsse mit seiner Gaspistole abgegeben. Damit hat er bei den Opfern Angst und Schrecken ausgelöst, hieß es in der Urteilsbegründung. Im Prozess hatte sich der Angeklagte für seine Taten entschuldigt. Die verhängte Haftstrafe entspricht dem Antrag der Staatsanwaltschaft.

Lesen Sie jetzt