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Siegeszug der Mini-Technik schafft Arbeitsplätze

18.10.2007

Maschinen von der Größe eines Staubkorns, chemische Produktionsanlagen im Fingerhutformat oder medizinische Instrumente, die nur noch unter einem Mikroskop sichtbar werden: Die Mikrosystemtechnik (MST) schreibt ihre Erfolgsgeschichte in Dortmund fort. 39 Firmen gehören mittlerweile zum "Club der erfolgreichen Trendsetter". Sie beschäftigen rund 2100 Mitarbeiter. Tendenz steigend.

Vor allem Gründer, die mit den intelligenten Zwergen ihr Geld verdienen wollen, siedeln sich hier gerne an. Ein Grund: die MST.factory auf Phoenix West. Sie habe große Strahlkraft, unterstrich Dortmunds erster Wirtschaftsförderer Udo Mager (Foto 1) gestern bei der Eröffnung der 4. MST-Regionalkonferenz im Kongresszentrum der Westfalenhallen, an der 240 Entwickler, Hersteller und Anwender der kleinen Welten teilnehmen.

15 junge Firmen arbeiten inzwischen im Schatten des Gasometers mit dem denkmalgeschützten Hoesch-Schriftzug unter dem Dach der Ideenschmiede, in der sie wie in einem Brutkasten wachsen können. Erst wenn sie ihre Produkte zur Marktreife gebracht haben, müssen sie sich dem Wettbewerb stellen. Dass der Reiz am Unsichtbaren in Dortmund ungebrochen ist, belegt auch eine neue Studie des heimischen Mikrotechnikverbandes IVAM.

Laut "MST-Atlas Europa" ist Dortmund genau die richtige Adresse für Miniatur-Produkte. "Mit dem Gründerwettbewerb start2grow und der MST.factory wurde ein Dienstleistungs- und Infrastrukturangebot für Gründer aufgebaut, das bundesweit große Beachtung findet", erläuterte IVAM-Geschäftsführer Dr. Uwe Kleinkes (Foto 2). Damit überzeugt Dortmund auch international: Die Studie weist die Stadt als einen der drei größten europäischen MST-Cluster aus. ar

www.ivam.de

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