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SoVD Mengede-Süd löst sich zum Jahresende auf

24.08.2007

Mengede Der Ortsverband Mengede-Süd des Sozialverbands Deutschland (SoVD) löst sich zum Jahresende auf. "Der amtierende Vorstand will aufhören und es gibt keine Nachfolger", begründet Günter Holtmann, der langjährige erste Vorsitzende des kleinen Ortsverbands, das Ende. Für die 150 Mitglieder des Ortsverbands Mengede-Süd geht es in anderen Ortsverbänden weiter.

"Die Mitglieder sind ganz frei zu entscheiden, zu welchem Ortsverband sie gehören wollen. Es ist egal, ob sie sich Huckarde, Rahm, Kirchlinde oder Lütgendortmund anschließen", betont Horst Erdmanski vom Ortsverband Mengede-Nord. Alle Mitglieder, die das nicht tun, werden automatisch dem SoVD-Ortsverband Mengede-Nord zugeordnet.

Der hat jetzt schon 1200 Mitglieder, aber auch hier gibt es Probleme. "Auch wir sind überaltert. Die Leute kommen, wenn die Rente vor der Tür steht oder wenn es Probleme mit dem Schwerbehindertenausweis gibt. Solange sie berufstätig sind, kommen sie oft nicht zu den monatlichen Treffen. Und wenn sie nicht mehr berufstätig sind, dann beginnen auch oft die gesundheitlichen Probleme", weiß Horst Erdmanski. Auch sein Vorstand ist zurzeit wegen Tod und Krankheit dezimiert, neue Vorstandsmitglieder sind schwer zu gewinnen.

Der SoVD-Ortsverband Mengede-Nord wird auch in Zukunft so heißen. "Wir werden uns nicht umbenennen", betonte Erdmanski auf Anfrage. Dass es überhaupt über Jahrzehnte zwei Ortsverbände in Mengede gegeben hat, war ein Kuriosum: "Die Gründungsväter waren sich nicht ganz einig", weiß Günter Holtmann. Und Horst Erdmanski ergänzt: "Es gab eine Gruppe, die es kleiner haben wollte. Und die hat dann den Ortsverband Mengede-Süd gegründet."

Eine Gemütlichkeit, auf die Günter Holtmann auch heute noch stolz ist: "Wir sitzen gern zusammen, da haben uns andere schon ,Kaffeekränzchen' genannt. Aber von unseren 150 Mitgliedern sind immer 40 bis 45 zu den Versammlungen gekommen." Irene Steiner

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