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Sozialticket nimmt die letzte Hürde

14.12.2007

Sozialticket nimmt die letzte Hürde

zzdo-Pogadl Siegfried- Stadtrat- Foto © reminghorst aloys- RN 30-03-2005 datum

Jetzt ist es endgültig in trockenen Tüchern: Der Rat hat am Donnerstag abschließend die Einführung des Sozialtickets für Bedürftige beschlossen. Empfänger von Harz IV-Leistungen können damit für nur 15 Euro pro Monat stadtweit Bus und Bahn nutzen.

Auch die Finanzierung ist inzwischen geklärt: Den Differenz-Betrag zwischen dem üblichen VRR-Großkunden-Tarif für ein Ticket 1000 und dem Ausgabepreis des Sozialtickets trägt die Stadt über den Verzicht auf Gewinnabführungen der Stadtwerke in entsprechender Höhe, erklärte Sozialdezernent Siegfried Pogadl (Foto).

Noch offen ist, wann genau mit der Ausgabe der Tickets begonnen wird. Um es erstmals zum Start ab 1. Februar nutzen zu können, müsste der Antrags allerdings schon bis zum 4. Januar vorliegen. Denn es dauere mehrere Wochen, um die Chipkarten freizuschalten.

Zentrale Anlaufstelle für Anträge ist das Sozialamt bzw. der kommunale Teil der Arge an der Luisenstraße, erläuterte Pogadl gegenüber den Ruhr Nachrichten. Aber auch die städtischen Sozialbüros in den Stadtbezirken sollen die Anträge entgegen nehmen. Dazu müsste in jedem Falle der Leistungsbescheid vorgelegt werden. Das Geld wird dann per Einzugsermächtigung monatlich von den Nutzern des Sozialtickets eingezogen. Buchbar ist das Sozialticket nur im Jahresabo. Beziehern, die innerhalb dieses Jahres Arbeit finden, würde das Ticket dann allerdings nicht sofort entzogen, versichert Pogadl. "Wir wollen das so unbürokratisch wie möglich machen", verspricht der Dezernent. Oli

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