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Spar-Fahrtraining für Busfahrer

DORTMUND Spritsparende Dieselmotoren, ein modernes Energie-Managment, Bremsen, die Energie sparen helfen - die Busse der Stadtwerke fahren so sparsam wie möglich. Bleibt der Faktor Mensch. Seit Anfang des Jahres trimmen die Stadtwerke ihre Fahrer in eigenen Schulungen auf schonende Fahrweise

22.08.2007

Die Gelenkbusse der Stadtwerke verbrauchen bis zu 58 Liter pro 100 km, die kleinen Standardbusse immerhin noch 40 Liter. Insgesamt schlucken die 165 DSW 21-Busse pro Jahr sage und schreibe 5,1 Millionen Liter Diesel. Doch es soll weniger werden. Nicht nur dank der immer fortschrittlicheren Motorentechnik. Sondern auch wegen eines speziellen Trainings. Seit Beginn des Jahres schickt das Unternehmen seine 530 Busfahrer wieder auf die Schulbank. Ziel der Eleven: ein „sehr gut“ im Fach Sprit sparen.

Die gängigen Spartipps beim privaten PKW (zur Gewichtsreduzierung den Kofferraum entrümpeln oder weniger Stop-an-Go-Verkehr) lassen sich in den öffentlichen Vehikeln schlecht umsetzen. Schließlich wäre das einzige Gewicht, welches der Fahrer reduzieren könnte, das des Fahrgastes. Doch es bleibt Potenzial. „Fahrstil und Fahrzeugbedienung können die Fahrer beeinflussen“, sagt der Leiter der DSW-Fahrschule, Knut Heinicke (51), der bis Ende des Jahres alle Bus-Chauffeure geschult haben will. Ein gleichmäßiger, vorausschauender Fahrstil sie wichtig.

Bis drei Prozent

Die ersten Schulungsfahrten hätten gezeigt: Bei den Bussen ist ein Sparvolumen von bis zu drei Prozent möglich. Macht 150 000 Liter Diesel pro Jahr weniger.

In der nächsten „Samstags-Reportage“ am 25. August 2007 in den Ruhr Nachrichten Dortmund stellen wir eine Busfahrerin auf der Schulbank vor.

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