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Spielplätze spielen keine Rolle

04.10.2007

Veraltete Daten macht OB Langemeyer für die schlechte Beurteilung der Dortmunder Familienpolitik in einer aktuellen Studie des Prognos-Instituts verantwortlich. In der Tat schneidet Dortmund in Sachen Vereinbarkeit von Familie und Beruf u.a. wegen einer Ganztagsbetreuungsquote für Kindergarten-Kinder von 14,2 Prozent schlecht ab. In Wirklichkeit liegt die Quote nach dem Ausbau des Angebots in den letzten Jahren inzwischen bei 26,5 Prozent - was in der Studie für Platz 22 reichen würde.

Die hohe Zahl der Ganztagsbetreuung in Schulen, bei der Dortmund NRW-weit vorn liegt, ist in der Studie erst gar nicht berücksichtigt. Dazu gebe es kein Datenmaterial für alle Städte und Kreise in Deutschland, erklärt man bei Prognos die Lücke.

Aus dem gleichen Grund, spielt auch die Zahl an Grünflächen oder Spielplätzen bei der Bewertung der Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche gar keine Rolle. Stattdessen bewertet die Studie die Zahl der Jugendbetreuer, die Beteiligung in Sportvereinen, den Musikschüler-Anteil, die Nutzung von Bibliotheken und die Zahl der Kinoleinwände. Ein Kriterium, bei dem Dortmund auf dem vorletzten Platz landet.

Am besten schneidet unsere Stadt beim Blick auf Wohnsituation und Wohnumfeld ab. Hier punktet Dortmund in Sachen "Erschwinglichkeit" von Wohneigentum, dem Anteil von Familienwohnungen am Wohnungsbestand und der vergleichsweise geringen Kriminalitätsrate bei Körperverletzung und Einbrüchen. Schlechte Noten gibt es wiederum für die Kinderarzt-Dichte. 43 Kinderärzte je 100 000 Kinder bedeuten den drittletzten Rang unter 40 Städten. Oli

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