Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Stadt baut zwei neue Kindergärten

Hörde Die Stadt bereitet für den Hörder Norden zwei Familienzentren vor: Am Steinkühlerweg und an der Kipsburg sollen jeweils fünf bis sechs neue Kindergartengruppen entstehen.

14.08.2007

Hans-Jürgen Harder Das über mehrere Monate als zu langsam und konzeptlos kritisierte Jugendamt kündigte gestern in der Hörder Bezirksvertretung eine Kindergarten-Offensive des städtischen "Fabido"-Betriebs an, der den Stadtteil zu einem familienfreundlicheren Bezirk ausbaut als er jetzt ist. Der stellvertretende Amtsleiter (Foto) kündigte den überraschten Fraktionen nicht nur einen Ersatz für den Advent-Kindergarten der evangelischen Gemeinde an, sondern darüber hinaus angehende und qualitativ angepasste Angebote für Familien.

Die klassische Kindergartenerziehung ist demnach passé. Neu sind individuelle Lösungen für Familien, die darüber entscheiden, ob ihre Kinder 25, 35 oder 45 Stunden pro Woche betreut werden - das sind Anforderungen, die das neue Kinder- und Familienbildungsgesetz des Landes an die Kommunen stellt. Zurzeit beraten die Stadt und die Kindergarten-betreiber, wie sie diese Vorgaben umsetzen können. Das Grundstück der Advent-Gemeinde, die ihren Kindergarten Ende Juli 2008 aufgibt, kauft die Stadt nicht - sie nutzt ihr eigenes Kita-Grundstück am Steinkühlerweg für einen Neubau. Dr. Heidemarie Lyding-Lichterfeld (SPD, Foto) glaubt, dass das Grundstück zu klein sei. "Käfighaltung ist auch bei Kindern verboten", monierte sie. Bezirksvorsteher Renno erdete seine Fraktionskollegin: "Das hört sich doch gut an." ban

Lesen Sie jetzt