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Stadt stellt 60 neue Kräfte ein

04.03.2008

Die ARGE zahlt, die Stadt stellt ein. Gestern gab der Verwaltungsvorstand grünes Licht, 60 neue Mitarbeiter für das JobCenter ARGE mit Zeitverträgen für zwei Jahre zu beschäftigen - vorausgesetzt der Doppelhaushalt 2008/2009 bekommt das Okay des Regierungspräsidenten in Arnsberg.

Gemessen an ihrem Arbeitsanteil an der ARGE (12,6 Prozent) sieht sich die Stadt nicht in der Verpflichtung, weiteres Personal für das JobCenter bereitzustellen; denn schon heute steuert sie mit rund 330 Mitarbeitern 42 Prozent zum Personal bei. Doch in diesem Fall springt die Stadt für die Bundesanstalt für Arbeit ein, die nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts die Aufgaben zwischen sich und den Kommunen genauer trennen, sprich die Zusammenarbeit neu organisieren muss.

Da der Gesetzgeber im Bundeshaushalt nicht genug Stellen freigegeben habe, wolle die Stadt in der Übergangszeit mit einem Personalstellungsvertrag helfen, erläuterte OB Dr. Gerhard Langemeyer.

Mit dem Beschluss des Verwaltungsvorstands ist es nun möglich, 60 bestehende freie Stellen in der ARGE nach und nach mit Vermittlern, Leistungssachbearbeitern und Fachassistenten zu besetzen. Mit diesem Engagement verbindet die Stadt die Erwartung, dass der Bund die Rahmenbedingungen dafür schafft, bestehende befristete Verträge in unbefristete umwandeln, mindestens aber verlängern zu können. ko

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