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Stadt zahlt 70.000 für Rauch und Nebel im FZW

Feuerwehr statt Brandmeldeanlage

Weil die Brandmeldeanlage im Freizeitzentrum West (FZW) nicht für solch ein Veranstaltungszentrum ausgelegt ist, muss die Stadt jetzt die Kosten übernehmen, die durch zusätzliche Brandsicherheitswachen anfallen. Allein in diesem Jahr geht es um bisher rund 70.000 Euro.

DORTMUND

von Von Daniel Müller

, 03.11.2011
Stadt zahlt 70.000 für Rauch und Nebel im FZW

The Subays wirbelten über die Bühne des FZW - Rauch und Nebel sicherten dabei Feuerwehrleute ab.

Die Brandmeldeanlage im FZW reagiert auf Partyrauch und Nebel. Bei Veranstaltungen wird deshalb die Anlage ausgeschaltet, sonst würde jedesmal die Feuerwehr in Löschzugstärke anrücken.

 Doch die Brandsicherheitswachen, wie sie in allen Veranstaltungszentren üblich sind, müssen je nach Größe des Events aufgestockt werden. „Diese Vereinbarungen haben wir mit den FZW-Betreibern geschlossen“, erklärt Feuerwehrsprecher Boris Thiemrodt.  Nach Angaben der Feuerwehr bewegen sich die monatlichen Kosten in diesem Jahr durchschnittlich um die 6000 Euro. Unterm Strich seien 2011 bisher rund 70 000 Euro Kosten entstanden.

 Bisher wurden die Kosten von der Stadt getragen, doch zum 1. Januar 2011 wurde das FZW privatisiert. Geschäftsführer Till Hoppe winkt bereits ab: „Wir werden diese Summe definitiv nicht bezahlen. Dann könnten wir den Laden gleich schließen. Das ist Sache der Stadt.“  Nach seinen Informationen hat die Stadt schon reagiert: „In den kommenden Tagen soll eine neue Brandmeldeanlage installiert werden“, so Hoppe. Dies bestätigte die Stadt auf Anfrage. „Die Brandmeldeanlage wurde bei der Planung des FZW unterschätzt. Wer dafür verantwortlich ist, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen“, sagt Stadtsprecher Michael Meinders.  

 Bei der neuen Anlage stehen noch Testwerte aus. Die Ergebnisse werden in dieser Woche erwartet, so Meinders. Bei einer positiven Auswertung wird die Anlage (Kostenpunkt: 25 000 Euro) installiert. Die Stadt trägt als Verpächter die Kosten.  Ebenso übernimmt die Stadt die Kosten für die Brandwachen. Warum sie erst jetzt reagiert, darüber konnte Stadtsprecher Meinders am Donnerstag nur spekulieren: „Wahrscheinlich hat es mit der Ausschreibung ein wenig länger gedauert. Dazu kommt der laufende Betrieb, den man wohl nicht stoppen wollte.“

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