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Stahl ist Schnee von gestern

hörde Aus der Luft betrachtet wirkt Phönix-West wie eine Mondlandschaft. "Doch schon Ostern 2008 ist das Bild eine historische Aufnahme."

16.10.2007

Das sagte gestern Projektentwickler Franz Große-Kreul (Foto), der mit der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) große Fortschritte macht. Längst sichtbar sind u. a. die bleibenden Arbeitsplätze in der "MST.factory", hinzu gesellen sich schon bald die Jobs, die das Technologiezentrum aus Eichlinghofen mit dem Zentrum für Produktionstechnik im Schatten der Hochöfen schafft.

Nahezu unsichtbar forschen die Firma "Flagsol" und das Fraunhofer Institut in der früheren Gasgebläsehalle für die Zukunft der Photovoltaiktechnik. Vermietet ist die Halle bis Ende 2008.

Gastronomie

Im Juli verkauft wurde die Ammoniakhalle. Die neue Eigentümerin - ein Dortmunder Immobilienunternehmen - wird dort Platz schaffen für Dienstleister und Gastronomie. Was Franz Große-Kreul an Entwürfen gesehen hat, bezeichnete er gestern als "ausgesprochen anspruchsvolle Architektur". Ebenso ehrgeizig ist der Zeitplan, den die LEG vorantreibt. Aktuell wühlen die Arbeiter für das Kanalnetz das Erdreich auf. Eile ist auch deshalb geboten, weil das Zentrum für Produktionstechnik ans Entwässerungsnetz gehen soll.

Ostern 2008, wenn die Hörder zu den ersten Frühjahrsspaziergängen aufbrechen, sei das Bild, wie es sich heute bietet, nicht mehr erkennbar. Das Phönix-West-Areal wird dann konkrete Formen angenommen haben, die einer Mondlandschaft nicht mehr ähneln.

Noch nicht verkauft sind die beiden Hochöfen, der Gasometer und die Kühltürme. Die LEG verfüge jedoch über eine Liste ernsthaft interessierter und seriöser Investoren, die unterschiedliche Konzepte vorgelegt hätten. Vieles davon sei "spannend", so Große-Kreul.

Luftiges Museum

Dabei achtet der Projektentwickler darauf, dass die unter Denkmalschutz stehenden Anlagen den Bürgern erhalten bleiben:

Hochofen Nummer 5 zum Beispiel wird als rostiger Riese begehbar sein und als Dortmunds luftigstes Museum die Kulturlandschaft des Ruhrgebiets bereichern. Hörde lebt. ban

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