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Stromschlag bei Kabelklau: Täter (41) in Lebensgefahr

04.10.2007

Beim Versuch, an einer Bahnstrecke ein Stromkabel zu klauen, ist ein 41-jähriger Dieb lebensgefährlich verletzt worden. Der Unfall ereignete sich bereits am vergangenen Freitag, wie die Polizei erst gestern mitteilte.

Der Dortmunder hatte sich um 22 Uhr noch vom Tatort bis an die Bornstraße geschleppt - dort sahen Passanten, wie er zusammenbrach und alarmierten den Rettungsdienst. Mit großflächigen Brandverletzungen kam der Täter in die Unfallklinik. Später entdeckten Bundespolizisten das durchtrennte Starkstromkabel.

Wegen steigende Altmetall-Preise würden Diebe immer leichtsinniger, erklärte Dr. Ina Holznagel, Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Laut Bahnpolizei begäben sich Täter trotz der Warnschilder täglich in Lebensgefahr, wenn sie Masten, Züge oder Gebäude besteigen: "Sie vergessen, dass man Stromleitungen nicht einmal berühren muss, um einen tödlichen Schlag zu erhalten." Allein die Annäherung an eine Fahrleitung mit rund 15 000 Volt (eine Haussteckdose hat nur 240 Volt) könne schon einen gefährlichen Lichtbogen auslösen. Der Bahn entstünden durch Kupferdiebe jährlich Schäden in Millionenhöhe, hieß es. weg www.RuhrNachrichten.de/dortmund

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