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Süß, aber kratzbürstig

22.10.2007

Im strömenden Regen nahm Michael Büttner am Sonntag im Zoo die Patenurkunde entgegen. Er ist nun stolzer Pate eines Erdmännchens.

Ein Freund hat Büttner die Patenschaft zu seinem 46. Geburtstag geschenkt. Die beiden hatten sich im Fernsehen eine Reportage über Erdmännchen angeschaut und Büttner war entzückt. "Die sind so was von süß. Und dazu noch schnell und agil", schwärmt er. " Ich glaube sie erinnern mich einfach an meinen Teddy von früher." Sein Freund Thorsten Engel entdeckt einige Tage später auf dem Dortmunder Herbst einen Stand mit der Broschüre des Zoos. Damit war die Geschenkidee geboren.

Welchen Namen sein Erdmännchen trägt weiß Büttner noch nicht. "Nur die Pfleger können sie auseinander halten", erklärt die Tierärztin des Zoos Dr. Christine Osmann.

Beim nächsten Patenschaftstag darf er sich das Tier aussuchen, das ihm am besten gefällt. Einmal im Monat veranstaltet der Zoo einen solchen Tag.

Die Paten können sich dort über ihre Schützlinge informieren. "Obwohl sie so süß sind, darf man sie nicht unterschätzen", fügt Dr. Osmann hinzu. "Es sind Raubtiere mit spitzen Zähnen. Sie kratzen und beißen." In den Arm nehmen und kuscheln kann Büttner sein Erdmännchen also nicht.

Nach wie vor sind die Patenschaften für den Zoo sehr wichtig. "Das Geld kommt direkt dem Tierbestand zu Gute, und wir können so die Verbundenheit der Bürger mit dem Zoo stärken", sagt Dr. Osmann. Jährlich vergibt der Zoo zwischen 600 und 700 Tierpatenschaften. Sie sind, abhängig von der Größe der Tiere, ab 50 Euro zu haben. Nie

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