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"Sunrise Avenue": Perfekter Wechsel

28.10.2007

Wieder eine skandinavische Rockband, die versucht, im deutschen Markt Fuß zu fassen - mag man denken. Aber den fünf Jungs von Sunrise Avenue um Sänger Samu Haber (Foto) ist es gelungen, zu einem der europaweit erfolgreichsten Newcomer zu avancieren. Am vergangenen Freitag spielten sie in der Westfalenhalle 2 vor 2200 begeisterten und vor allem sehr jungen Fans.

Mit im Gepäck noch zwei junge Supportbands. Die erste Band rockte die sich füllende Halle mit gradlinigem Garagerock von der Insel, während die zweite Vorband Christian Venus aus Hamburg das musikalische Niveau wieder deutlich senkte. Die Band stolperte musikalisch über sich selbst und zwischen Pop und Rock sorgte nur ein technisches Problem beim Gitarristen für Abwechslung.

Das änderte sich prompt, als Sunrise Avenue die Bühne betraten. Die rockig, spritzige Stimmung schwappte von den ersten Reihen der kreischenden Fans - meist junge Mädels - bis in die letzten Reihen. Jeder Musiker strahlte musikalisch wie auch persönlich eine freudige Gelassenheit und Zielstrebigkeit aus. Die Spannungskurve stieg im Laufe des Sets und die Band traute sich mit dem Cover von "Live is Life" auch mal in andere Gefilde.

Die nordischen Rock-Schönlinge überzeugten aber nicht nur durch ihr Aussehen. Sie glänzten im Wesentlichen durch punktgenaues Zusammenspiel auf der Bühne und durch die Kommunikation mit dem Publikum. Gerade bei Hits wie "Fairytale Gone Bad" oder "Forever Yours" sprang der Funke schnell über. In der zweiten Hälfte des Sets setzten die Skandinavier auf Gefühle und platzierten eine Ballade mit drei Akustikgitarren ohne Schlagzeug - einfühlsam, nachdenklich und verträumt. Sunrise Avenue schafften perfekt das Wechselspiel zwischen seichten Balladen und nordischem Rock mit harten Riffs und einem ausdrucksstarken Frontmann. Didi

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