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Techniker aus Klasse vier

Wickede Durch den meterlangen Gartenschlauch telefonieren. Eine Kugel über ihre Bahn zischen lassen. Und Würfel zum Rollen bringen. - Gut 30 Bach-Grundschüler knobeln fasziniert über naturwissenschaftlichen Versuchen.

14.08.2007

Vor den Türen ihrer Klassenzimmer hat die "Miniphänomenta" für zwei Wochen Station eingelegt. An diesem sonnigen Dienstagmorgen wagen sich die Viertklässler vom Dollersweg spielerisch in physikalische Höhen. Der Unternehmensverband der Metallindustrie für Dortmund und Umgebung hat den Flur ihrer Schule mit 52 Experimenten zu einem Anziehungspunkt gestaltet. Hier schaukeln Gewichte an kurzen, mittleren und langen Bändern. Hier lassen sich rote, grüne, blaue Glasplatten zu bunten Farbenspielen verschieben. Jeder Versuch wirft neue Fragen auf. Welche Murmel rollt am schnellsten? Welche Kugel schwingt am längsten? Rektorin Ute Czierpka schildert: "Die Jungen und Mädchen probieren aus, schauen hin und kommen Wenn-dann-Beziehungen auf die Spur." Es gehe darum, selbst Erklärungen zu finden, anstatt die Lösungen schon im Vorfeld präsentiert zu bekommen.

Die "Miniphänomenta" soll junge Menschen schon früh für Naturwissenschaft und Technik interessieren. Dr. Heinz S. Thieler, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände, erklärt: "Das Programm fordert und fördert technisches Wissen, Neugier und Kreativität." Um den Mangel an technischen Fachkräften in Deutschland zu beheben, sei das ein wichtiger Schritt. Hilke Schwidder

Prof. Dr. Lutz Fiesser, Universität Flensburg, hat das Projekt entwickelt. Er sagt: "Elementare Erfahrungen werden Kindern im Alltag kaum noch geboten, sie fehlen dann als Fundament für die weitere Ausbildung." Zur "Miniphänomenta" in der Bach-Schule sind weitere Schulen eingeladen. Termine unter Tel. 28 67 27-0. www.miniphaenomenta.de

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