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Technopark spielt in 1. Liga

05.03.2008

Die wirtschaftliche Leistung der mehr als 280 Firmen im Technologiepark betrug im Jahr 2006 fast 438 Mio. . Die 8216 Erwerbstätigen, die bei den Unternehmen im Technologiepark angestellt sind, verdienten zusammen 263 Mio. , die sie vor allem in und rund um Dortmund ausgeben - regionalwirtschaftliche Effekte, die jetzt durch eine Studie belegt wurden und den Erfolg des 23 Jahre alten Dortmunder Konzepts einer Ideenschmiede bestätigen.

Das Technologiezentrum, die Industrie- und Handelskammer sowie die Wirtschaftsförderung hatten das Centrum für angewandte Wirtschaftsforschung Münster beauftragt, die Wertschöpfung von Technologiezentrum (TZ) und -park (TP) zu ermitteln und zu untersuchen, welche Impulse von den Wachstumsunternehmen auf die Region und das gesamte Bundesgebiet ausgehen. Ergebnis: Der Technologiepark "spielt in der 1. Liga" erklärte der Wissenschaftler Dr. Robert Malina.

Die größte Wirkung auf die Region geht von der Nachfrage der Unternehmen bei Lieferanten und Dienstleistern aus. So haben im Jahr 2006 die Betriebe im Technologiepark über 390 Mio. für Investitions-, Verbrauchsgüter und Dienstleistungen ausgegeben. Von diesen Umsätzen hängen bei Lieferanten und Dienstleistern über 5400 Arbeitsplätze ab, davon über 1700 in der Region Dortmund. Rund 80 Prozent der über 20 Mio. Steuereinnahmen, die in der Untersuchungsregion pro Jahr in die Kassen der Kommunen fließen, bleiben in Dortmund.

Für TZ-Aufsichtsratschef Ernst Prüsse ist damit eindrucksvoll belegt, "dass wir vor 23 Jahren mit der Gründung des Technologiezentrums die richtige Entscheidung getroffen haben." Hier seien nicht Großunternehmen subventioniert worden, sondern Infrastruktur. "Die 160 Mio. , die die Stadt bislang in Technologiezentrum und -park investiert hat, haben sich gelohnt", meint auch Udo Mager, Chef der Wirtschaftsförderung. Aus 1 öffentlichem Geld habe man 8,5 privates Geld gemacht, unterstrich TZ-Geschäftsführer Guido Baranowski. ko

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