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Ticketautomaten an Bord

DORTMUND Die Bahn gerade noch erwischt, aber blöderweise kein Ticket dabei? Macht nichts. Auf der Strecke zwischen Marten und Wickede bzw. Westfalenhütte rollen ab 2008 neue Bahnen, die einen Fahrkartenautomaten an Bord haben.

von Von Jörg Heckenkamp

, 20.08.2007

U-Bahnfahren ist für viele nur ein begrenztes Vergnügen. Schummrige Ecken, zwielichtige Gestalten, überhaupt das Eingeschlossensein in einer dunklen Röhre. Diesen Angstdruck sollen die neuen Bahnen der Stadtwerke (DSW21) lindern. Ab 2008 kommen sie nach und nach auf der neuen Ost-West-Tunnelstrecke 403 (Marten-Wickede) und 404 (Marten-Westfalenhütte) zum Zug. Bis Ende 2010 sollen dann nur noch die 47 neue Wagen des Typs „Flexity Classic“ auf diesen Strecken verkehren.

Mehr Sicherheit

Für sichtbare Sicherheit an Bord sorgen pro Zug sieben Kameras, die das Geschehen im Innenraum 24 Stunden lang aufzeichnen. Für ein gutes Gefühl soll auch die Gestaltung der Fahrerkabine sorgen. Sie ist großzügig verglast, so dass der Fahrgast Sichtkontakt zum Schaffner hat. DSW-Technikchef Udo Griebsch: „Der Kunde soll das Gefühl erhalten, Hilfe ist jederzeit greifbar.“

Dieses Gefühl sollen auch behinderte Fahrgäste vermittelt bekommen. An den für sie vorgesehenen Sitz- oder Rollstuhl-Stellplätzen sind eigene Ruftasten montiert. Und auch die luftige, übersichtliche Gestaltung des Innenraumes gibt das Gefühl von sozialer Kontrolle.

Mehr Komfort

Die U-Bahnen der künftigen Ost-West-Strecke (Eröffnung April 2008) glänzen mit einer Einrichtung für Vergessliche. Dem Ticketautomaten an Bord. Künftig können die Kunden ihren Fahrschein während der Fahrt erwerben.

Der im Mittelteil des Wagens abgesenkte Boden sorgt für bequemen Ein- und Ausstieg. Zwar wird künftig nicht jede Zustiegsmöglichkeit barrierefrei sein. Aber durchgängig an allen fünf unterirdischen sowie zumindest an einer Stelle an jeder der 38 oberirdischen Haltepunkte soll der Zugang niveaugleich sein – wichtig für Kunden mit Rollstühlen, Kinderwagen, Rollatoren.

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