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Tod unter Straßenbahn: Schuldfrage noch immer offen

DORTMUND Trauriger Jahrestag: Heute vor drei Jahren geriet Dorrit Seyfarth beim Einsteigen in die Straßenbahn 403 unter deren Räder, starb auf dem Wickeder Hellweg. Die Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft bis heute nicht abgeschlossen.

von Von Andreas Wegener

, 28.10.2007
Tod unter Straßenbahn:  Schuldfrage  noch immer offen

Vor drei Jahren geriet Dorrit Seyfarth (†72) beim Einsteigen unter die Straßenbahn und starb auf dem Wickeder Hellweg.

Die Frage, wie die Seniorin verunglückte, ist noch immer nicht restlos geklärt. „Halt, stehen bleiben!“, soll sie nach Aussagen von Zeugen noch gerufen haben. Alles deutet darauf hin, dass sie sich den rechten Unterarm zwischen den Türen eingeklemmte, mitgeschleift und überrollt wurde. Nach einem Dekra-Gutachten trifft den Fahrer (32) keine Schuld: Wegen der schlechten Lichtverhältnisse ergab sich für ihn „bei dem Blick in den linken Außenspiegel keinerlei Erkennbarkeitsmöglichkeit für eine Person, die sich in der Kernschattenzone der linken Fahrzeugseite befindet“, heißt es in der Expertise vom November 2004. Die Anklagebehörde stellte die Ermittlungen gegen den Fahrer ein.

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